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Es werden Posts vom Mai, 2010 angezeigt.

Besuch in der Stadtbuchhaltung

Vorletzte Woche hatte ich die Möglichkeit, die Stadtbuchhaltung Thun zu besuchen. Obwohl ich Rechnungswesen und Buchhaltung nicht besonders mag in der Schule, haben mir die dortigen Tätigkeiten sehr gefallen. Das nette vierköpfige Team nahm mich für einen Tag mit in die, keineswegs langweilige, Welt der Zahlen. Ich erhielt aufschlussreiche Erklärungen zum Aufbau und zur Funktion der Stadtbuchhaltung und konnte mich schliesslich auch praktisch etwas in der Buchhaltung üben. Nun weiss ich, was mit den Rechnungen passiert, die (auch von der Stadtbibliothek) in der Stadtbuchhaltung landen. Die Buchhaltung tätigt viele Zahlungen und erfasst die Rechnungen und Buchungen im System, damit diese auch nachvollzogen und ausgewertet werden können. Vielmals erhält die Stadtbuchhaltung nur die Salden der jeweiligen Dienste und führt dann die Zahlungen aus. Auch die Liquidität der Stadt wird stetig kontrolliert und überschüssiges Geld sinnvoll angelegt.
Übrigens: Die Jahresrechnung des letzten Jahres…

Fundgegenstände

Immer wieder bleiben diverse Dinge in der Bibliothek liegen. Sehr beliebt ist es, den Schirm, die Winterhandschuhe, Sonnenhüte, Sonnen- oder Lesebrillen zu vergessen. Spezieller waren die Wanderstöcke, die mal liegenblieben.






In den Büchern finden wir auch immer wieder alle Arten von Lesezeichen, anbei zwei nette Beispiele.



















Wunderbar war auch das schon ältere Hochzeitsfoto, leider ohne Namen, so dass wir es nicht zurückgeben konnten. Es liegt nun noch in der Fundkiste bei der Ausleihe. Ebenso haben wir uns über eine 10-er Note als Lesezeichen gefreut, die wanderte von der Fundkiste nach einiger Zeit in unsere Kaffeekasse.


Übrigens: wenn die Fundkiste bei der Ausleihe voll ist, wandern die Gegenstände zu den anderen Fundgegenständen der Stadt, also zum Fundbüro.

"Gemeinsam gegen den Post-it-Schleim"

Die praktischen gelben Post-it-Zettelchen sind aus dem Alltag fast nicht mehr wegzudenken, auch in der Bibliothek erfreuen sie sich einer gewissen Beliebtheit. Schnell prangt ein knapper Vermerk zur Signatur, die geändert werden soll, oder eine Frage zum Buch allgemein auf dem Cover. Hat die Notiz ihren informativen Auftrag erfüllt, kringelt sie sich bald im Abfalleimer dem Ende ihres Daseins entgegen, doch nicht ohne vorher der Nachwelt auf dem Buch ihren genetischen Fingerabdruck in Form einer regelrechten Schleimspur zu hinterlassen, die in so mancher Gartenschnecke den Neid wecken könnte. Doch derart heimtückische Hinterlassenschaften mussten überhaupt erst einmal erkannt und mit Hilfe von Sprit und Waschbenzin mühsam entfernt werden, bleiben doch von den Post-it sonst eben keine Spuren zurück. Da aber der Klebstoff der Zettel offenbar mit der Folie, mit der wir zum Schutz und zwecks längerer Benutzbarkeit alle Bücher versehen, chemisch reagiert, gehört der Gebrauch auf Büchern nu…

Ungewöhnliche Sammlung

Jens Kestner aus Hessen unterhält eine ungewöhnliche Sammlung: er sammelt Bibliotheksausweise und Benutzerausweise von Bibliotheken aus aller Welt. Seine Sammlung präsentiert er mit Bild und Kommentar auf seiner Homepage:
http://bibliotheksausweis.npage.de/
Besonders interessiert ist er an alten und historischen Ausweisen und an solchen von kleinen Bibliotheken. Vielleicht haben Sie selber noch alte Benutzerausweise zu Hause oder haben Kontakt zu Ihrer Dorfbibliothek? Er würde sich auf Post freuen. Seine Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage.
In diesem Zusammenhang bin ich vorhin gerade auf interessante Zahlen aus Amerika gestossen: dort besitzen 181 Millionen Menschen eine Kreditkarte und 151 Millionen eine Bibliothekskarte! Gemäss der Organisation OCLC Online Computer Library Center OCLC, http://www.oclc.org/, haben somit 2/3 aller Amerikaner einen Bibliotheksausweis und für viele junge Leute sei es die erste Karte in ihrem Portemonnaie.