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Es werden Posts vom Juni, 2010 angezeigt.

Ludovico Einaudi - Nightbook

Ich halte hier ein Meisterwerk in Händen; Ludovico Einaudis neustes Album "Nightbook".

Der 1955 in Turin geborene Komponist, Pianist und Spross einer der einflussreichsten Familien Italiens zählt zu den bekanntesten Komponisten der Gegenwart.
Der Durchbruch gelang ihm 1996 mit seinem Album "Le Onde", mit dem ihm sogar der Einstieg in die Britischen Pop-Charts gelang. Sein Stück "Primavera" aus dem Album "Divenire" gefiel zudem dem Regisseur Stephen Daldry so gut, dass er es als Soundtrack für den Filmtrailer von "Der Vorleser" (2008) verwendete.

"Ludovico Einaudi wagt stellenweise auch den Schritt ins Pathetische, ins Ekstatische, ohne aber die Verankerung in der gestalterischen Klarheit zu verlieren. „Ein Stück wie 'Eros' zum Beispiel“, meint Einaudi, „ist fast so etwas wie ein ritueller Lobgesang, der sich mit seinem Crescendo in Richtung von Ekstase öffnet“. Aufgenommen wurde in Mailand und im Planet Roc Studio in Berlin,…

Wir hören das Ergebnis....

.... die Schweiz hat ihr erstes WM-Spiel gewonnen. Von der Bibliothek aus haben wir wunderbare Aussicht auf den Maulbeer-Kreisel und die feiernden, hupenden und trötenden Fussballfans.







In diesem Sinne, hat es diesmal geklappt: das Runde ist im Eckigen gelandet, die Quadratur des Kreises hat für einmal funktionert.

Bollywood in Thun

In der Stadt Thun findet dieses Wochenende, vom 3.-6. Juni zum ersten Mal das Thuner Bollywood-Festival statt. Die Stadt Thun und somit auch die Stadtbibliothek unterstützen diese Veranstaltung.
Wenn Sie nach dem Festival noch nicht genug Bollywoodfilme gesehen haben oder einen Film verpasst haben: in den letzen Tagen sind mehrere neue Bollywood-DVD's bei uns eingetroffen, die ab sofort ausleihbar sind. Immer noch nicht genug? Wenn Sie in unserem Online-Katalog das Stichwort "Bollywood" oder "Indien" eingeben, erhalten Sie über 100 Resultate!

Offizielle Infos und Tickets online unter: http://www.bollywood-festival.ch/

Tipp von Helen Schärer

Hurra, wir leben noch!

Erinnern Sie sich noch der schaurig-schönen Endzeitstimmung? Vor ziemlich genau einem Jahr erschau- derte die Weltöffentlichkeit unter dem grunzenden Tod - der Schweinegrippe - H1N1, das Grauen kannte viele Namen. Die Stunde der Hysteriker, Hypochonder und ewigen Warner brach an. Die Schläfer-Zellen der behördlichen Pandemie-Experten erwachten, konnten endlichen den längst überfälligen Ernstfall ausrufen; Schutzmasken mussten her, Impfstoffe wie Pandemrix - eher ein Krieger aus dem bekannten Dorf der unbezwingbaren Gallier? - wurden injiziert; in jedem Schweizer Nachrichtenformat über Monate hinweg in mannigfacher Ausführung durchschlagend zu sehen. Schlussendlich wurde uns mit ernster Mine millionenfacher Tod prognostiziert. Da ich aber nun nicht im grippalen Massengrab gelandet bin, ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik überfällig. So beweist der exzentrische Zürcher „Gesellschafts-Tenor“ Leo Wundergut, dass der Humor seit jeher die stärkste Waffe im Kampf gegen die…