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Es werden Posts vom Januar, 2011 angezeigt.

Sherlock Holmes - der Soundtrack

Über den Film von Guy Ritchie scheiden sich die Geister. Ich persönlich liebe ihn heiss und innig und habe ihn mir schon mehrmals angesehen. Dass er mir so gut gefällt, liegt nebst der Story an sich sicherlich am Soundtrack. Als ich den Film das erste Mal im Kino sah und der Prolog mit der geballten musikalischen Wucht über die Leinwand flimmerte hätte ich gewettet, dass dieser Soundtrack von Hans Zimmer ist. Es stellte sich heraus, dass ich recht hatte.
Hans Zimmer ist in meinen Augen der Meister des Soundtracks! Es gibt kein Film, den er nicht absolut perfekt musikalisch untermalen, bzw. ergänzen kann und man kann behaupten was man will, aber beinahe jeder Film bei dem er den Soundtrack beigesteuert hat wurde ein grosser Erfolg.
Hier einige Beispiele, die meisten werden euch bekannt sein:
Gladiator, Inception, Der schmale Grat, Hannibal, The Da Vinci Code - Sakrileg, Pearl Harbor, Spirit - der wilde Mustang, Last Samurai, Frost/Nixon, Fluch der Karibik, Der König der Löwen usw. usf.
Han…

Arvo Pärt : Alina

Zwei musikalische Delikatessen auf einer CD: Spiegel im Spiegel (1978), einmal in der Interpretation mit Geige/Klavier und einmal mit Cello/Klavier, und das Stück "Für Alina" (1976) für Klavier. Die scheinbar simplen, ruhigen, streng metrisch gespielten Melodien lassen beim Hören vor dem inneren Auge Bilder von tief verschneiten Landschaften an einem strahlenden Wintermorgen entstehen. Weiss, rein, still, heilend - einfach wunderbar.

Tipp von Ursula Kupferschmied

Ralf Rothmann : Feuer brennt nicht

Der empfindsame und selbstbezogene Schriftsteller Wolf liebt zwei Frauen: seine Freundin Alina und Charlotte, eine wieder aufgetauchte Geliebte aus der Vergangenheit.
Während er mit Alina mehr schlecht als recht das Zusammenleben in der neu bezogenen Wohnung am grünen Stadtrand Berlins probt und sich zunehmend überfordert fühlt von den „Details der Zweisamkeit“ und der Enge trotz komfortabler Platzverhältnisse, ergreift er die Flucht in neue, vom offensiven Eros der Professorin Charlotte, befeuerte Empfindungen – getarnt als Ausflüge mit seinem Labrador Webster. In dessen Fell hält sich der fremde Parfümduft jedoch unvermutet lange. Alina wird skeptisch, und so überwindet Wolf „die Hölle der Verheimlichung“. Alina jedoch reagiert überraschend: sie akzeptiert das Verhältnis zur andern nicht nur, sondern ermuntert ihn sogar dazu...
Das faszinierende an diesem Roman ist die Sprache Rothmanns. Wie er Szenen wie „einen beiläufigen Kuss“, den Flugverlauf einer Möwe, das Erstaunen Wolfs beim B…

Die Gregor-Hörbücher

Ich bin fasziniert! Selten hat mich ein Hörbuch, oder in diesem Fall eine Hörbuchreihe so gefesselt! Wenn ich mich recht entsinne war das dass letzte Mal bei den Hörbüchern von Harry Potter, die Rufus Beck meisterhaft vertont hat. Aber um die geht es heute nicht.
Die Jugendhörbücher über Gregor, der mit seiner kleinen Schwester Boots (nennt man so, weil sie im Winter den anderen Familienmitgliedern immer die Stiefel klaut) ins Unterland gerät und dort in gefährliche Abenteuer verstrickt wird gehören nun in meine persönlichen Top Ten der Hörbücher. Es ist ein wunderbares Hörspiel, das zwischen den Kapiteln mit sehr schönen Instrumentalklängen untermalt ist. Einziger Negativpunkt: man wird süchtig (kaum hatte ich die letzte CD von Hörbuch 5 durch, begann ich wieder von vorne).

Den Ausleihstatus des besprochenen Hörbuchs können Sie jederzeit über unseren Onlinekatalog abrufen.

Keeping Mum

Eigentlich ganz einfach: wer einem nicht passt oder schlicht und weg unsympatisch ist, dem brät man eine Bratpfanne über den Kopf und schon ist man einen unleidigen Mitmenschen los. Der Film "Keeping Mum - Mord im Pfarrhaus" mit Rowan Aktinson, Kristin Scott Thomas und der brillianten Maggie Smith in den Hauptrollen glänzt mit wunderbar schwarzem Humor. Rowan Aktinson in der Rolle des überaus beschäftigten Dorfpfarrers der nebenbei seine Familie vergisst sorgt für den offensichtlicheren Humor des Films. Die wirklichen Glanzrollen spielen hier jedoch die Damen des Hauses, mit der überaus eifrig mordenden Grace (Maggie Smith) die eigentlich nur eines will: eine perfekte Familie. Und dafür geht sie über Leichen, wenn es sein muss.
Ein Film der einem zum Schmunzeln bringt, einer der "very british" ist und einen den man immer und immer wieder sehen kann! Ich wünsche viel Vergnügen!




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