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Posts

Es werden Posts vom August, 2011 angezeigt.

Noch ein Zückerli....

Heute morgen in der Post: ein Couvert mit einer Bibliothekskarte und folgendem Brief: "Habe die beigelegte Stadtbibliothek Thun-Karte am Dienstag, 23.08.2011, bei der Bettlereiche in Gwatt im Thunersee schwimmend gefunden (ja, die Karte kann schwimmen). :=) Viel Spass dem Besitzer! Freundliche Grüsse, M.G., 3550 Langnau i.E.".

Die Karte gehört einem 11jährigen Jungen, der regelmässig bei uns Bücher und Hörbücher ausleiht. Er wird sich garantiert freuen, wenn er die Karte zurückerhält (ein Ersatzausweis kostet nämlich Fr. 5.--). Und wir freuen uns mit ihm - an der Tatsache, dass es freundliche und hilfsbereite Menschen gibt! Danke, M.G.!
Jeanne Froidevaux, Leiterin

Bücherflohmarkt vor der Bibliothek

An einem Marktstand beim Eingang vor der Bibliothek sowie im Eingangsbereich der Bibliothek bei den 3 Schaufenstern verkaufen wir diesen Samstag, 3. September, von 10 Uhr bis 15 Uhr ausgeschiedene Bücher, das Stück zu 2.- CHF.
Der Erlös aus dem Verkauf der Bibliotheksbücher wird direkt wieder für die Beschaffung neuer Medien für die Bibliothek eingesetzt.

Leila Lindholm : Backen mit Leila

Ein Backbuch, das Freude macht: Von klassischen Rezepten für Kuchen, Torten, Keksen, Muffins und Broten bis hin zu einer Fülle an persönlichen Eigenkreationen der Autorin hat dieses Buch viel zu bieten. Die Mischung aus simplen Grundrezepten und spezielleren Variationen bietet gute Anregungen und lädt ein, auch selbst eine Kreation zu wagen und mit den Zutaten etwas zu experimentieren.
Die umfangreiche Rezeptsammlung ist mit vielen Bildern sehr ansprechend gestaltet und schon nur zum durchblättern ein Genuss für die Sinne.

Leila Lindholm ist eine der populärsten Köchinnen Schwedens. Mit Koch- und Backsendungen hat sie sich einen Namen gemacht. Nebst "Backen mit Leila" hat sie unter anderem "Kochen mit Leila" veröffentlicht, das Sie auch in unserer Bibliothek finden.

Tipp von Sara Hug

From Time to Time

England, 1944: Wie viele andere Kinder wird der 13-jährige Tolly zu seiner Grossmutter aufs Land geschickt. Seit Generationen wohnt die Familie seines Vaters auf Schloss Green Knowe, doch der angebliche Wohlstand täuscht, denn der Besitz ist hoch verschuldet.
Tolly leidet unter dem Wissen, dass sein Vater im Krieg als verschollen gilt und weigert sich zu akzeptieren, dass die Chancen nicht gut stehen, dass er jemals wieder zurückkehren wird.
Einige in seiner Familie hatten seit jeher die Gabe, Geister und Verstorbene zu sehen und so dauert es nicht lange, bis auch Tolly einer Urahnin begegnet. In Zeitsprünge verwickelt blickt er, ungesehen von anderen, in die Familiengeschichte des 18. Jahrhunderts und löst dadurch so manches Familienrätsel.
Durch seine neu entdeckte Gabe, Tote sehen zu können wird sich Tolly immer sicherer, dass sein Vater eines Tages zurückkehren wird ...

Die Drehorte sind wie nicht anders zu erwarten wunderschön und die Schauspieler spielen ihre Rollen gut (allen v…

Barber, Daniel : Harry Brown

Mit Harry Brown (Michael Caine), Rentner in einem trostlosen Londoner Vorort, meint es das Leben nicht gut; seine Frau stirbt nach langer Krankheit, im Viertel herrschen marodierende Jugendgangs und jeder Schritt vor die Tür gerät zum Risiko. Als sein einziger verbliebener Freund Leonard in einer Unterführung durch Jugendliche getötet wird, endet Brown vollends in Einsamkeit, Tristesse und Alkohol. Die polizeilichen Ermittlungen zum Mord verlaufen im Sand, der Gang-Terror geht weiter, doch Harry Brown erwacht aus seiner Lethargie, besinnt sich auf seine Dienstzeit in Nordirland und das dort Erlernte. Mit Mut und Kaltblütigkeit beschafft er sich eine Waffe und beginnt seinen Rachefeldzug an den Mördern seines Freundes, mit einer Entschlossenheit, die dem Treiben der Gang nicht nachsteht; so schiesst sich Brown durch den Sumpf der Vorstadt bis zum grossen Finale. Regisseur Barbers Spielfilmdebut ist ein gelungenes Werk, das das momentan weniger gefragte "Aufräumer"-Genre bedi…

Neue Beschriftung der Bibliotheks-Regale

Die einen oder anderen Bibliothekskunden haben es vielleicht schon bemerkt: seit letztem Montag sind die Bibliotheksregal neu beschriftet, in der Hoffnung, dass nun das Gewünschte besser gefunden wird. In einem weiteren Schritt folgt nun noch eine Raumbeschriftung und eine detailliertere Regalbeschriftung.

Die Bilder: Vorher ... während ... und nachher



Ingrid Noll: Ehrenwort

Der hochbetagte Willi Knobel - gewesener Bibliothekar, nie um ein lateinisches Sprichwort verlegen - wird nach einem Spitalaufenthalt bei seinem Sohn Harald und dessen Familie einquartiert - nicht für lange, versichern die Ärzte, das Ende sei nahe. Doch die heimische Umsorgung durch Enkel Max und "fliegende" Pflegekräfte lassen den Opa zu unerwarteter Lebenskraft zurückkehren - sehr zum Missfallen Harald Knobels, des ungeliebten Erben und seiner Gattin Petra, die sich beide ihre Gedanken über die Zeit nach dem Ableben des Alten machen - und bei dessen Ausbleiben immer mehr darüber, wie dem Schicksal doch noch auf die Sprünge geholfen werden kann. Unter diesen Vorzeichen hält der Tod bald Einzug in die Geschichte, in einer so leichtfüssig-skurrilen Art, wie sie nur Ingrid Noll beherrscht - Die Apothekerin lässt grüssen.

Erstellt von Claude Christinat

Gita Gsell : Bödälä

"Bödälä - Dance the Rhythm" ist ein temporeicher Film über Menschen, die ihre Füsse archaisch und kraftvoll zu ihrem künstlerischen Ausdrucksinstrument machen. Ausgehend vom "Bödälä" in der Innerschweiz begibt sich der Film auf eine Reise zu Stepptanz, Flamenco und Irish Dance. Das rhythmische Aufstampfen der Füsse/Schuhe erinnert an urchige rituelle Volkstänze. Aus dem "Tanz des Volkes" entstehen Show- und Wettkampftänze. Spezielle Erwähnung verdienen die portätierten Tänzerinnen und Tänzer aus der Innerschweiz, die, allesamt "Hobby"-Tänzer, mit ihrer Leidenschaft und ihrem Können viel authentischer wirken, als z.B. die Berner Künstlerin Ania Losinger mit ihrem Xala (betanzbares Bodenxylophon). Der Film gewann 2010 den Publikumspreis an den Solothurner Filmtagen. Mitreissend!


Tipp von Ursula Kupferschmied

Luka Sulic & Stjepan Hauser : Two Cellos

Die zwei jungen, kroatischen Cellisten Sulic und Hauser können es meiner Meinung nach getrost mit David Garrett aufnehmen. Nicht umsonst sorgt ihre Interpretation von Michael Jackson's "Smooth Criminal" auf Youtube für Begeisterungsstürme.
Elton John hat die beiden zudem persönlich auf seine Europa-Tournee als Special Guest eingeladen, nachdem er ihr Video gesehen hatte.

Luka Sulic und Stjepan Hauser sind klassisch ausgebildete Cellisten, die ihr Studium an der renommierten Royal Adacemy of Music in London und Royal College of Music in Manchester abgeschlossen haben. Beide haben bereits Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen

Nun erschien vor kurzem ihre Debüt-CD mit Crossover-Stücken bekannter Pop- und Rocksongs.

Smooth Criminal


With or Without You (Live)


Tipp von Sarina Beer

Linkin Park : A thousand suns

Als ich das vierte Album von Linkin Park, eine der erfolgreichsten Rockbands der letzten zehn Jahre hörte, war ich wirklich überrascht. Allen Erwartungen zum Trotz, zeigen sich Linkin Park von einer ganz anderen Seite - ist das denn noch Nu-Metal? Diese Frage dürften sich wohl so manche Fans gestellt haben. Allein auf Amazon gibt es 729 Kommentare zum Album; 239 davon sind begeistert, 266 finden es das Schlechteste was sie je gehört haben und der Rest kann sich nicht entscheiden. Interessant - es ist wohl tatsächlich eines der meist diskutierten Alben des Jahres. Laut einer eigenen Aussage der Band vor der Veröffentlichung wollten sie einfach nur "ehrliche Kunst" abliefern. Tatsächlich muss der eingefleischte Fan der ersten Stunde 8 Tracks ausharren, bis Chester Bennington sein gewohnter und bekannter Schreigesang in Track neun "Blackout" von sich gibt. Da sind heisse Diskussionen durchaus berechtigt.
Sehr melodiöse und daher massentaugliche Stücke sind zum Beispi…