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Es werden Posts vom Dezember, 2011 angezeigt.

Adventskalender

So sieht er aus, der Adventskalender in seiner Gesamtheit. Im Blog wie auch in Papierform sind die LeSeHör-Tips auch nach den Weihnachtsferien nachlesbar.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr.
Ihr Bibliotheksteam

Amitav Ghosh : Das mohnrote Meer

In Indien im Jahr 1838, bechreibt Amitav Ghosh die schicksalshaften Leben diverser Personen, die sich schlussendlich alle auf der Ibis, einem ehemaligen Sklavenschiff, begegnen. Zum Beispiel ist da Diti, die junge Bäuerin, die durch den auferzwungenen Opiumanbau alles verliert; Babu Nob Kissin glaubt in Zachary, Steuermann der Ibis, eine Krishna-Inkarnation zu erkennen; Paulette, verwaiste Tochter des französischen Botanikers, versucht ihrer Zwangsverheiratung zu entkommen; Nil Rattan Halder, Raja von Raskhali, verliert durch eine Intrige alle seine Ländereien und wird deportiert.... die Menge der Personen mit ungewohnten Namen ist manchmal etwas verwirrend, aber ein Glossar am Ende des Buches hilft dabei.
Die ganze Geschichte ist in den Opiumhandel und den ersten Opiumkrieg eingebettet. Amitav Ghosh hat sehr gut recherchiert. Wer die Augen nicht vor den unglaublichen Ungerechtigkeiten verschliesst, entdeckt hier eine zwar heftige, aber sehr faszinierende Geschichte.
Allerdings: das En…

Nick Vujicic : Mein Leben ohne Limits

Ein Buch das sprüht von Optimismus! Nick Vujicic erzählt in seiner Autobiografie aus seinem Leben, das alles andere als einfach war. Von Geburt an fehlen ihm Arme und Beine. In seiner Kindheit und Jugend hatte er dementsprechend viel zu kämpfen: Er wurde in der Schule aufgrund seiner Behinderung ausgelacht, hatte Mühe sich zu akzeptieren, verfiel in Depressionen und versuchte seinem Leben ein Ende zu setzen.
Seine Familie stand stets hinter ihm und stempelte ihn nicht einfach ab. Im Gegenteil: sie setzten sich dafür ein, ihm ein "normales Leben" zu ermöglichen. Nicks Glaube, seine Familie und sein starker Wille halfen ihm schliesslich, seine Situation zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen.
Heute hat er eine durchwegs positive Einstellung zum Leben:„Aus allem kann nämlich etwas gutes werden. Wieso ich mir da so sicher bin? Weil ich das von meinem eigenen Leben sagen kann."
Nick Vujicic tourt als Redner und Motivationstrainer um die Welt und hält Vorträge. Er ermutig…

BIZ Thun Tag 14 – Das Ende Teil 2

Nun ist ebenfalls der zweite Teil meines Praktikums im BIZ Thun zu Ende. In den letzten zwei Monaten habe ich sehr viel über die I+D-Art Dokumentation gelernt. Ich durfte viele verschiedene interessante Aufgaben ausführen (siehe vorangehende Blogeinträge). Es war für mich eine spannende Erfahrung an drei verschiedenen Orten (Alliance Sud, Schule und BIZ) pro Woche zu sein. Die letzten zwei Monate waren jedoch durch die Dreiteilung auch dementsprechend intensiv. Was ich persönlich besonders an diesem Praktikum geschätzt habe, ist das Kennerlernen freundlicher und kompetenter Fachpersonen.

Jonas Jonasson : Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Allan Karlsson kann seinen hundertsten Geburtstag feiern. Doch während die lokalen Honoratioren und die Mitarbeiter des Altersheims im Speisesaal auf das Geburtstagskind warten, büxt der Hundertjährige aus, lässt aus Versehen auf dem Busbahnhof einen Koffer mit Geld aus dubiosen Geschäften mitgehen und schon bald sind ihm sowohl die "Besitzer" des Koffers als auch die schwedische Polizei auf den Fersen. Doch mit solchen Dingen hat Allan seine Erfahrung, er hat schließlich in jungen Jahren die ganze Welt durcheinander gebracht.

Der Schwede Jonas Jonasson erzählt in seinem Schelmenroman von der turbulenten Flucht des Alten und seiner zufälligen Kommilitonen und zugleich die Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der sich zwar nie für Politik interessiert hat, der aber trotzdem immer irgendwie (als Sprengmeister im spanischen Bürgerkrieg, bei der Entwicklung der Atombombe in Los Alamos, bei den Machtspielen zwischen Nord- und Südkorea usw.) in die großen historischen Ereig…

BIZ Thun - Tag 13

Heute beschäftigte ich mich wieder mit meinem grossen Auftrag (siehe BIZ-Blog 10+11), die „ZBSL-Berufsinformation“ zum Thema „Ausbildungen und Kurse für Erwachsene, die im Altersbereich / in der Betagtenbetreuung arbeiten möchten (Schwerpunkt Kanton Bern)“ zu überarbeiten.
Meine Ausbildnerin im BIZ schaute sich mein überarbeitetes und aktualisiertes Dokument an und entdeckte dabei noch einige Fehler und machte mir ebenfalls einige Verbesserungsvorschläge. Ich überarbeitete das Dokument (inkl. Korrektur der Fehler und Verbesserungen) und recherchierte nach neuen Kursangeboten. Bei den Kursangeboten gab es nichts neues, das in die „ZBSL-Berufsinformation“ aufgenommen werden musste. Das fertig überarbeitet und aktualisierte Dokument kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Nebst dieser grossen Aufgabe, konnte ich am Nachmittag beim Infothekdienst mitlaufen und konnte so miterleben, wie die Ausleihe im BIZ Thun funktioniert.
Morgen ist bereits mein letzter Tag im BIZ Thun.

Moleskine : Book Journal

Nein, dieses Buch ist bei uns in der Bibliothek nicht ausleihbar. Aber es ist eine von verschiedenen möglichen Antworten auf eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird: "Haben sie mir eine Idee, wie ich mir meine gelesenen Bücher merken kann?"

Eine Möglichkeit ist es, bei unserem Ausleihsystem im Computer die sogenannte "Ausleihhistorie" zu aktivieren. Wir können zwar nicht nachschauen, was der Kunde gelesen hat, aber es gibt uns eine Meldung, wenn dasselbe Medium ein zweites Mal von derselben Person ausgeliehen wird.
Eine weitere Möglichkeit ist die gute, alte Liste. Ob in Papierformat in einem Notizheft oder auch eine Excel-Liste im Computer, welche etwas praktischer zum Durchsuchen ist. Eine dritte Möglichkeit bietet die Internetseite http://www.librarything.com/ auf welcher jede Person mehr oder weniger ausführlich seine eigene Bibliothek wie auch gelesene Bücher einteilen und verwalten kann.

Letztes Jahr entdeckte ich von Moleskine, Hersteller von qualitativ …

Gabrielle Vincent : Ernest und Celestine machen ein Picknick

Manche Eltern kennen diese Bilderbücher vielleicht mit einem anderen Titel. Ernest hiess früher Brumm, und Celestine war Mimi. Gabrielle Vincent, eine belgische Autorin und Illustratorin, hat mit diesen Bilderbüchern international Erfolg. Jetzt werden sie in neuer Übersetzung wieder aufgelegt, mit den Namen wie sie dem französischen Original entsprechen.

Was ich an der Serie "Ernest und Celestine" besonders schätze: die Geschichte kommt fast ohne Text aus, die Bilder sprechen für sich. Passend zur Jahreszeit müsste hier der Titel: "Weihnachten bei Ernest und Celestine" erwähnt werden. Mir persönlich gefällt die Geschichte mit dem Picknick am besten. Ernest und Celestine planen für den nächsten Tag ein Picknick. Die Vorfreude ist gross, aber...am nächsten Tag regnet es. Die beiden gehen dann trotzdem los. "Ach was, so ein bisschen Regen hat noch niemandem geschadet." Genau! Und der schönste Satz folgt, als Ernest vom vorbeigehenden Waldbesitzer gefragt wird…

Tag 12 Alliance Sud – Das Ende Teil 1

Mein letzter Tag bei Alliance Sud ist so gut wie vorbei. Mit dem heutigen Tag geht bereits der erste Teil meines Dokumentationspraktikums zu Ende. Während meinen zwölf Tagen hier habe ich eine tolle Zeit verbracht. Ich lernte eine interessante Dokumentation mit all ihren Facetten kennen. Durch mein Praktikum lernte ich nicht nur Sachen für die Arbeit als zukünftiger Fachmann Information und Dokumentation kennen, sondern auch Themen wie Nord-Süd-Beziehungen und Entwicklungszusammenarbeit.Auch schätzte ich das Team von der Alliance Sud Dokumentation sehr, dem ich an dieser Stelle meinen Dank für die tolle Zusammenarbeit aussprechen möchte.Mein zweiter Teil des Praktikums im BIZ Thun dauert noch bis am Freitag, 23. Dezember.

Tag 11 Alliance Sud

Heute Morgen habe ich mich mit der Rubrik „Für Lernende“ (http://www.alliancesud.ch/de/dokumentation/fuer-lernende) auf der Website von Alliance Sud beschäftigt. Ich habe alle Links kontrolliert und dabei festgestellt, dass einige nicht mehr funktionierten. Nach dieser Feststellung suchte ich auf den jeweiligen Internetseiten, ob die verlinkten Informationen anderswo verfügbar sind. Ich wurde nur bei zwei Internetseiten fündig und konnte sie neu verlinken, damit die Informationen wieder verwendbar sind. Bis zum Mittagessen beschäftigte ich mich mit dem Auswerten der Neuen Luzern Zeitung.
Am Nachmittag hatte ich ein Gespräch mit meiner Praktikumsausbildnerin von Alliance Sud. Bei diesem Gespräch ging es um meine Praktikumsbeurteilung.
Bis am Ende des heutigen Arbeitstages durfte ich ein noch nicht öffentliches Informationsportal anschauen, auf die Benutzungsfreundlichkeit hin bewerten und meine Einschätzung dazu abgeben. Daran werde ich morgen, bereits an meinem letzten Tag bei Alliance …

Schweizer LandLiebe

In unserer vertechnisierten Welt sehnen sich viele Menschen zurück nach einem einfachen Leben auf dem Land und nach Natur. Bücher und Zeitschriften zum Thema "natürliche Lebensweise" sind gefragt wie nie zuvor.
In der Zeitschrift "Schweizer LandLiebe" findet der interessierte Leser, der sein Leben wieder langsamer und genussvoller gestalten möchte, zahlreiche eindrückliche Fotoreportagen über unsere facettenreiche Schweiz und spannende Geschichten über authentische Menschen, die in ihrem Lebensraum verwurzelt sind und Einblicke in ihr Schaffen gewähren. Neben köstlichen Rezepten aus der Landküche und Anleitungen für raffinierte Dekorationen und Handarbeiten findet er auch vielerlei schöne und praktische Tipps für Pflanzenpflege und Gartengestaltung.
Die Zeitung "Schweizer LandLiebe" erscheint 5x jährlich und Sie können sie ab Januar 2012 in der Stadtbibliothek Thun ausleihen.

Tipp von Ursula Kupferschmied

Ulli Schwarzenberger : Single bells

Als eigentlichen Kostverächter von Weihnachtsfilmen sehe ich mich veranlasst, einen weihnächtlichen Streifen doch vorzustellen - die kultverdächtige Komödie "Single Bells" aus Österreich. Den Anfang macht Kathi, erfolgreiche Werbe-Unternehmerin aus Wien; nur Stunden vor der langersehnten Abreise nach Mauritius fordert sie von ihrem Lebenspartner anstelle der Reise unvermittelt ein Kind sowie die Heirat. Jonas, seines Zeichens Kinderarzt, kann Kathis abrupten Gesinnungswandel nicht fassen; er zählt ihr alle Vorteile ihres bisherigen Lebens auf. Als Kathi ihn ultimativ auffordert, die Wohnung zu verlassen, gibt es kein Zurück mehr.
Wie gut, gibt es für solche Fälle die liebe Verwandtschaft: So trifft Kathi bald im eingeschneiten Haus Ihrer Schwester Luiserl und ihrer Familie ein. Doch die Idylle trügt, denn auch Luiserls Schwiegermutter, die nicht sehr pflegeleichte, vor Bescheidenheit strotzende "Omama", ist bereits einquartiert. Ihr Sohn, der Jo oder im Jargon der l…

Robert Siodmak & Edgar G. Ulmer : Menschen am Sonntag

Wie der Presse entnommen werden konnte, ist im August 2011 - im Alter von 100 Jahren - mit Brigitte Borchert die letzte Darstellerin des filmge- schichtlich inte- ressanten Werks "Menschen am Sonntag" verstorben. Dieser deutsche Stummfilm von 1929/30 stellt ein sehr frühes Beispiel einer unabhängigen Produktion dar, deren Urheber u.a. Billy Wilder, Edgar G. Ulmer und die Brüder Siodmak - später klingende Namen in Hollywood - als Filmamateure das Leben junger Berliner an einem sommerlichen Sonntag einzufangen. Die Idee konsequent verfolgend, wurden die Rollen mit Laien besetzt, die mehr oder weniger sich selbst spielten - Brigitte Borchert arbeitete beispielsweise als Schallplattenverkäuferin, ein anderer als Taxifahrer. Die Handlung ist demnach auch nicht spektakulär, zeigt er schlussendlich, nach getaner Arbeit am Samstag, die sonntäglichen Freuden der Protagonisten in Berlin und Umgebung. Dabei ermöglicht sich ein unverfälschter Blick auf das sich verändernde Freizeitverha…

BIZ Thun – Tag 12

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen meiner Führung. Am Morgen machte ich einen Probedurchgang. Dabei musste ich feststellen, dass ich ein paar Änderungen am Konzept vornehmen muss. Durch die Veränderung des Ablaufs sowie das Einbauen und ergänzen von weiteren Informationen konnte ich mein Konzept verbessern und ausbauen.
Am Nachmittag um 14 Uhr hatte ich meine Führung. Meine Zuhörer waren die Leiterin, die Ausbildnerin und die Auszubildende im ersten Lehrjahr aus der Stadtbibliothek. Bei meiner Führung wurde ich von der Leiterin des Infomanagements des BIZ Thun unterstütz. Mir machte die Führung durch die BIZ Infothek und das Erklären der verschiedenen Bereiche Spass.
Für die Führung konnte ich mein durch das Praktikum gelerntes Wissen über das BIZ-Infomanagement gut gebrauchen.

Sebastian Lothe : Mirabel findet das Glück

Die Schnecke Mirabel ist ein Fan von allem, was rund ist. Deshalb möchte sie unbedingt zum Mond reisen. Mit Hilfe von ihrem Freund Pelle, dem Regenwurm, versucht sie, eine Reisemöglichkeit zu finden. Dabei entdeckt sie etwas ganz Unerwartetes: die Erde ist nämlich auch rund. Manchmal ist das Glück eben näher, als man denkt. Und manchmal lernen Kinder nebenbei etwas ganz anderes (die Erde ist rund), als das Titelbild verspricht (Was ist Glück?).


Ein kleines Bilderbuch, mit klaren Zeichnungen, gut verständlichem und vor allem nicht zu viel Text. Trotz dem wenigen Text können die Kinder ganz viel lernen: die Erde ist rund, Regenwürmer lieben Regen und Schnecken brauchen 3 Wochen für ihren Nachhauseweg. Die Kinder können gut mitfiebern, bei den Vorschlägen, wie Mirabel zum Mond reisen könnte, habe ich schon sehr phantasievolle Ideen gehört. Besonders gefreut, habe ich mich auch, das einmal eine Schnecke als Tier im Mittelpunkt steht. Ein Tier, das alle Kinder kennen, manchmal sogar sammeln…

BIZ Thun – Tag 11

In meinem letzten BIZ-Blogeintrag habe ich über meine Aufgabe, die „ZBSL-Berufsinformation“ zum Thema „Ausbildungen und Kurse für Erwachsene, die im Altersbereich / in der Betagtenbetreuung arbeiten möchten (Schwerpunkt Kanton Bern)“ zu überarbeiten geschrieben. Der heutige Tag stand ganz im Zeichen dieser Aufgabe. Insgesamt konnte ich heute rund neun Seiten (von total sechzehn Seiten mit sechzehn verschiedenen Anbietern) überprüfen und bearbeiten. Einige Daten dieser neun Anbieter sind total veraltet und es finden sich keine Informationen mehr dazu. Zum Teil existieren auch keine Websites mehr mit allgemeinen Angaben der Anbieter. Bei den meisten Anbieter lassen sich die verschiedenen Ausbildungen/Kurse jedoch problemlos finden.

Nebst dieser Aufgabe habe ich mich mit der Vorbereitung für eine Führung für meine Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtbibliothek für morgen Nachmittag beschäftig. Dafür habe ich ein Konzept mit den verschiedenen Stationen der Führung erstellt.

Denis Rabaglia : Marcello, Marcello

"Marcello , Marcello" wurde von vielen als Sommerfilm bezeichnet. Ich persönlich finde, obwohl der Film im sommerlichen Italien von 1956 spielt, passt die Geschichte auch sehr gut zu Weihnachten. Naja, und auch zum Rest vom ganzen Jahr. Wieso? Weil es nicht nur um die erste Liebe, die Gesellschaft und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern unter anderem auch um das perfekte Geschenk geht. Und zwar für den Vater, der anhand des Geschenkes am 18. Geburtstag seiner Tochter bestimmt, welcher der Bewerber die Angebetete ausführen darf. Marcello sträubt sich gegen diese Tradition, vor allem weil er sieht, wie viele unglückliche Paare durch diese Tradition entstehen. Als aber Elena, die Tochter des Bürgermeisters, nach langer Abwesenheit ins Dorf zurückkehrt, ist es um Marcello geschehen... und er findet das perfekte Geschenk: der Hahn des Nachbarn, welcher den Bürgermeister jeden Morgen in aller Frühe weckt. Als Fischersohn hat er aber kein Geld, und so beginnt für Marcell…

Susanne Fischer-Rizzi : Mit der Wildnis verbunden - Kraft schöpfen, Heilung finden

Ein wunder- schön gestalteter Bildband aus dem Kosmos Verlag. Ein Buch das geradezu anbietet während der langen Winternächte immer wieder in die Hände genommen zu werden und sich daran zu freuen. Für Menschen aller Altersgruppen, die sich gerne in der Natur aufhalten und die den Wunsch haben diese in all Ihren Facetten zu erfahren. Mit vielen praktischen Anleitungen wie diese Verbundenheit mit der Natur auch im Kleinen und während jeder Jahreszeit erlebt werden kann. Draussen ein Feuer anzünden, Spuren im Schnee lesen, Vögel beobachten oder auch "Gehen wie ein Fuchs", "Hören wie ein Hase". Neugierig geworden?

Tipp von Verena Dolder

Tag 10 Alliance Sud

Heute konnte ich eine Seite zum Thema „Multis“ (Multinationale Unternehmen) auf der Plattform des Online-Dienstes Netvibes (http://www.netvibes.com/) erstellen. Ich hatte eine Vorlage mit den zu verwendenden Websites erhalten. Nun musste ich die RSS-Funktion auf der jeweiligen Seite suchen und in die Vorlage von Netvibes kopieren. Bei den meisten Seiten klappte dies problemlos. Bei einer Seite funktionierte die RSS-Funktion nicht, deshalb habe ich diese Seite nicht in die Übersicht aufgenommen. Ein weiteres Problem, das ich hatte, war die Beschriftung der jeweiligen Newsfeeds. Die meisten Newsfeeds waren von Anfang an richtig beschriftet, jedoch bei zwei Newsfeeds musste ich etwas „pröbeln“, am Schluss klappte auch dies. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Diese Aufgabe hat mir grossen Spass gemacht.
Meine erstellte Newsfeed-Seite ist unter folgendem Link aufrufbar:
http://www.netvibes.com/dokumentation#Multis

Tschingis Aitmatow : Dshamilja

Oft wird als Beschreibung zum Buch "Dshamilja" der Satz von Louis Aragon, einem französischen Schriftsteller, zitiert: " Ich schwöre es, das ist die schönste Liebesgeschichte der Welt". Ich kann diese Aussage nur unterstützen!

Dshamilja ist die erste Novelle, die Tschingis Aitmatow 1958 als Abschlussarbeit schrieb und die er gleich darauf veröffentlichen konnte. Bereits 1960 wurde sie ins Deutsche übersetzt und seither unzählige Male wieder neu gedruckt! Da bin ich wohl nicht die einzige die meint: Dshamilja ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher, das ich auch immer wieder lesen kann und auch immer wieder weiterempfehle.

Inhaltlich geht es darum, dass Said, ein 15jähriger Junge, die zarte, aber verbotene Liebesgeschichte zwischen Dshamilja, seiner Schwägerin und Danijar erzählt. Das ganze erhält eine besondere Note, weil Said selber in Dshamilja verliebt ist, diese verbotene Liebe zwischen Dshamilja und Danijar aber gutheisst und unterstützt.

Das wunderbarste ist …

Tag 9 Alliance Sud

Nun war ich mal wieder an einem Montag an meinem Praktikumsplatz bei Alliance Sud. Die letzten drei Montage hatte ich einen überbetrieblichen Kurs (ÜK) zum Thema Recherche. Passend zum letzten ÜK war meine heutige Aufgabe eine Recherche. Ich durfte für eine Person je eine Recherche zum Thema „Demokratische Republik Kongo“ und „Medien in Afrika“ durchführen. Die Person wünschte nur Zeitschriftenartikel, die nicht älter als drei Monate sind. Ich habe den Online-Katalog von Alliance Sud nach passenden Artikeln abgesucht, wurde jedoch nicht fündig. Anschliessend schaute ich im Pressearchiv nach. Dort fand ich im Dossier über die Demokratische Republik Kongo einen passenden, drei Seiten langen Zeitschriftenartikel, von dem ich eine Kopie erstellte. Beim Durchschauen von Zeitschriften zum Thema Afrika fand ich einen weiteren passenden Artikel. Zum Thema „Medien in Afrika“ im gewünschten Zeitraum liess sich leider nichts finden.

Nicolas Oldland : Trau dich, du Elch!

Dieser Elch ist ein furchtbar ängstlicher Elch! Er zittert in der Kälte anstatt die Piste runterzuflitzen, braucht Sonnenschutzfaktor 50 unter dem Sonnenschirm anstatt im Meer zu schwimmen und lustig? Ja, lustig ist er überhaupt nicht: weil er sich nichts traut und sich vor dem Leben versteckt. Allerdings findet er selbst, dass in seinem Leben etwas fehlt. Schliesslich begiebt er sich auf Reisen, kommt mit seinem Boot von der sanften Brise in einen gewaltigen Sturm... und strandet auf einer Insel. Dort lernt er ein neues Leben und einen neuen Freund, die Schildkröte Dienstag, kennen. Und als er schliesslich nach erfolgreicher Rettung durch ein Kreuzfahrtschiff wieder daheim bei seinen Freunden beim Biber und beim Bär ist, erkennen diese ihn kaum wieder als der Elch meint: "Kommt, lasst uns Spass haben und Klippen springen!"

Das Buch zeigt mit dieser warmherzigen Geschichte, dass es sich lohnt, Neues auszuprobieren und das dabei Freunde helfen können. Die Bilder und der Text u…

Geschenktipp: Gutschein von der Stadtbibliothek

Nein, dies ist weder ein Lese- noch ein Seh- und auch kein Hörtipp, sondern alles zusammen. Sicher, das kann man alles zusammen, in dem man zwischen 62'000 Medien frei auswählen kann! Dazu ist nur ein Jahresabo von der Stadtbibliothek Thun nötig. Und da ja Weihnachten und somit die Zeit der Geschenke naht, hier unser Geschenktipp: Sie möchten Freunden oder Verwandten Gelegenheit geben, das Angebot der Bibliothek 1 Jahr lang kostenlos zu nutzen? Dann ist ein Gutschein von der Stadtbibliothek Thun genau das richtige. Der Betrag ist frei wählbar, erhältlich ist der Gutschein in der Bibliothek an der Ausleihtheke. Natürlich können Sie sich den Gutschein auch auf Weihnachten wünschen, um das nächste Jahresabo damit zu bezahlen.

Ob sie dann die Medien daheim nur lesen, nur sehen, oder anhören, oder ob sie gleichzeitig alles versuchen, das überlassen wir dann gerne Ihnen.

Tipp von Helen Schärer

Bill Bryson : Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

So macht es Spass, sich neues Wissen anzueignen. Mit dieser „kurzen Geschichte der alltäglichen Dinge“, die immerhin 637 Seiten lang ist, führt uns Bryson durch sein „Pfarrhaus“, welches er mit seiner Familie im britischen Norfolk bewohnt. Zu jedem Raum, beginnend mit der Eingangshalle, weiss er uns die interessantesten Dinge zu erzählen.
Hier ein Beispiel zur Küche: „Zucker und andere teuere Ingredienzen wurden (1662) oft mit Gips, Kalk, Sand, Staub oder anderem gestreckt, Butter mit Talg und Schmalz aufgepeppt. [...] Mit Brot trieb man es ganz besonders arg.“ Diesem wurde alles Erdenkliche beigemischt, von Kalk über Alaun bis zu Knochenmehl.
Unerhörtes erfahren wir im Zusammenhang mit dem Badezimmer: obwohl z.B. schon vor über 3500 Jahren die Minoer fliessendes Wasser und Badewannen hatten, sich die Griechen im „gymnasion“ („Ort, an dem man nackt Sport treibt“) reinigten und die Römer bei wohlig langen Badbesuchen mehr als tausend Liter Wasser pro Kopf und Tag verbrauchten (ca. 8 Mal …

BIZ Thun - Tag 10

In meinem Blogeintrag „BIZ Thun – Tag 4“ habe ich bereits den Dokumenttypen „ZBSL-Berufsinformation“ vorgestellt. Wie bereits schon damals erwähnt, enthalten diese „ZBSL-Berufsinformationen“ wichtige Informationen welche im BIZ regelmässig benötigt werden.
Nun habe ich die Aufgabe erhalten, die „ZBSL-Berufsinformation“ zum Thema „Ausbildungen und Kurse für Erwachsene, die im Altersbereich / in der Betagtenbetreuung arbeiten möchten (Schwerpunkt Kanton Bern)“ zu überarbeiten. Das bisher bestehende Dokument zum Thema stammt aus dem Jahre 2007 und ist somit veraltet. In der Zwischenzeit hat sich auch das Layout der Vorlage für das „ZBSL-Berufsinformation“ verändert. Meine Aufgabe ist es jetzt, dass Dokument bestehend aus acht Seiten ans neue Design anzupassen sowie die Informationen zu den verschiedenen Ausbildungen / Kurse zu überprüfen und wenn nötig zu aktualisieren.

Nebst dieser Aufgabe im Büro am Computer, konnte ich heute an einer Führung für Fremdsprachige Erwachsene teilnehmen und …

Ein beklemmendes Doppelpack

Innerhalb einer Woche The Inside Job und Company Men auf DVD: beides sind hervorragende Filme, beide hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Der Dokumentarfilm von Charles Ferguson beleuchtet die Immobilien- und Finanzkrise, die 2008 in den USA ihren Anfang nahm. Der Erzähler im englischen Original ist Matt Damon. Die Erkenntnis, die bleibt: die menschliche Gier nach Geld und die Unfähigkeit, aus Fehlern zu lernen, scheinen beide etwa gleich gross zu sein.
Company Men von John Wells zeigt, was passiert, wenn der amerikanische Traum platzt: damit die Firma noch mehr verdient, werden Leute zu Hunderten entlassen. Wie wenig es braucht, ob sich jemand in dieser Situation fangen kann, oder ob er daran zugrunde geht, zeigen Ben Affleck, Kevin Costner, Tommy Lee Jones und Chris Cooper in einer schauspielerischen Glanzleistung.
Jeanne Froidevaux, Leiterin Stadtbibliothek



Otfried Preussler : Krabat

Zugegeben, vielen ist dieser Roman sicher schon bekannt, insbesondere seit er im Jahr 2008 im Kino als Schauspielfilm lief. Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch immer wieder gerne, genauso wie ich ihn etwa alle fünf Jahre immer wieder lese.

Krabat erzählt die Geschichte des gleichnamigen Jungen, der Lehrling in einer Mühle wird. Es stellt sich allerdings heraus, das der Lehrmeister ein schwarzer Magier ist, gegen den sich Krabat behaupten muss. Mit Hilfe der Liebe eines Mädchens aus dem nahegelegenen Dorfe, versucht Krabat dem schwarzen Zaubermeister zu entfliehen.

Das Buch hat mehrere Jugendbuchpreise diverser Länder erhalten, wurde verfilmt, in Theatern aufgeführt, es gibt Buchbesprechungen und gute Hintergrundinformation vom Autor selber. Für einmal fand ich die Verfilmung des Buches ganz gut. Allerdings: zuerst lesen, dann sehen! Das wichtigste, das das Buch aber zu einem Klassiker macht: auch Jugendliche von heute lesen dieses Buch immer wieder gerne.

Was ich mich immer wieder fra…

BIZ Thun - Tag 9

Wie überall, bekommt auch das BIZ Post. Die gelieferte Post ist sehr unterschiedlich, es sind Briefe, Pakete sowie Zeitschriften. Es kommen Informationen von Schulen (staatliche Schulen, private Schulen, Hochschulen und Universitäten, zum Beispiel von neuen Studiengängen), von Berufsverbänden oder anderen Stellen. Es kommen auch Lieferungen von Infobroschüren des Fachverlags SDBB. Die unterschiedlichen Zeitschriften können fachspezifisch oder zu allgemeinen Themen (wie zum Beispiel eine Zeitschrift für alleinerziehende Eltern) sein.
Ein Teil der zugestellten Post wurde durch das BIZ Infomanagement bestellt. Der andere Teil wird von den verschiedenen Institutionen (von sich aus) versendet, aber lange nicht alle Dokumente die so ins BIZ gelangen werden in der Dokumentation abgelegt. Die Mitarbeiterinnen des Infomanagements treffen diese Entscheidung.
Nebst dieser Einführung in Postabwicklung, konnte ich heute beim Informationsdienst mitlaufen und einen ersten Einblick erhalten. Die intere…

Andrew Miller : Nach dem grossen Beben

Der junge japanische Dichter Yuji Takano begeht Silvester 1939 in Tokio unter denkbar schlechten Vorzeichen für seine Zukunft; als arbeitsloser Sohn eines ehemals geachteten Professors, der wegen leiser Kritik an den herrschenden Zuständen aus Amt und Würden gejagt wurde und Yuji eröffnen muss, bald keine finanzielle Unterstützung mehr zahlen zu können. Zu Mutter und Schwester hat er keinen Zugang - seit dem furchtbaren Kantō-Erdbeben von 1923 lebt die Mutter in sich gekehrt, verlässt nie das Haus, seine Schwester versorgt sie und musste dafür faktisch ihr eigenes Leben aufgeben. So pendelt Yuji zwischen Elternhaus und Stadt, trifft Freunde aus der Studienzeit, sucht immer wieder Monsieur Feneon - einen kultivierten französischen Kaufmann - auf, doch der Kontakt zu ihm und noch mehr Yujis zunehmendes Interesse an Feneons Tochter, bringen zusätzliche Schwierigkeiten; der Kontakt zu Ausländern gilt in der mehr und mehr in sich gekehrten japanischen Gesellschaft als besonders suspekt. Al…

Wolfgang Amadeus Mozart : Don Giovanni

Für Spät-Blog-Leser: Heute überträgt arte live ab 20:15 Uhr Mozarts Don Giovanni mit einer absoluten Traumbesetzung. Stardirigent Daniel Barenboim wird (erstmals als neu ernannter Musikdirektor) die Saison der Mailänder Scala mit der Oper aller Opern eröffnen. Regie führt der Kanadier Robert Carsen und wir werden auf seine Neuinszenierung gespannt sein.
In den Hautrollen singen:

Don Giovanni = Peter Mattei
ll Commendatore = Kwangchul Youn
Donna Anna = Anna Netrebko
Don Ottavio = Giuseppe Filianoti
Donna Elvira = Barbara Frittoli
Leporello= Bryn Terfel
Zerlina = Anna Prohaska
Masetto = Štefan Kocán


Für solche, die es sich gerne live und vor Ort ansehen wollen, hier der direkte Link zur Mailänder Scala:
http://www.teatroallascala.org/en/season/opera-ballet/2011-2012/don-giovanni.html

*****

22:25 Uhr: Meine erste Eindrücke nach rund zwei Stunden: Ich rate allen Opernliebhabern die diesen Eintrag jetzt noch lesen unbedingt einzuschalten wenn sie können. Es ist ein absoluter Hochgenuss!

Ein Tipp von Sar…

Anu Stohner, Henrike Wilson : Der kleine Weihnachtsmann

Heute findet wie immer am ersten Mittwoch im Monat die Buchstart-Veranstaltung "Värsle u gschichtle mit de Chliinste" von 10h15 bis 10h45 statt.








Heute lernen wir einen Fingervers:

Dä het üüs es Tanndli gschänkt,
dä het Chugle a d Eschtli ghänkt,
dä leit Päckli undedra,
dä züntet alli Cherzli aa.
U der Chlynscht, dä isch ganz zablig gsy:
"Weles Päckli isch für mii?"

Während der Veranstaltung werden Bilder aus dem Buch "Der kleine Weihnachtsmann" gezeigt. Dieses Bilderbuch empfehle ich auch gerne weiter. Es ist die Geschichte vom kleinen Weihnachtsmann, der zu klein ist, um mit den anderen Weihnachtsmännern Geschenke verteilen zu gehen. Als er am Abig traurig durch den Wald stapft, hört er die Waldtiere, die schimpfen, dass zu ihnen nie ein Weihnachtsmann kommt. Der kleine Weihnachtsmann bringt darauf den Waldtieren Geschenke, zusammen feiern sie ein schönes Fest und als der kleine Weihnachtsmann danach dem Oberweihnachtsmann alles erzählt, wird er zum Weihnachtsma…

Haruki Murakami : 1Q84

Nein, dieses Buch hat nichts mit dem Samichlaus zu tun. Im Gegenteil: es spielt in einer uns doch eher fernen Kultur: Haruki Murakamis Geschichten sind meist in Japan angesiedelt, das neuste Buch "1Q84" spielt aber doch in einem etwas seltsamem Japan. Letztes Jahr erschien der erste und zweite Teil , nun ist der dritte, abschliessende Teil erschienen.
1Q84 ist japanisch ausgesprochen übrigens phonetisch identisch mit der Zahl 1984 "ichi kyū hachi yon". Und um genau diese Parallelwelten geht es in diesem Buch. Ebenso eindeutig ist der Bezug zu George Orwells "1984". Seit ich das Buch "1984" von George Orwell vor 3 Jahren für meinen Lesezirkel zum zweiten Mal gelesen habe, fasziniert mich das Thema des Totalitarismus, der absolut kontrollierten Gesellschaft, und ich stosse in verschiedensten Büchern immer wieder auf dieses Thema. Das Haruki Murakami dieses Thema nun ebenfalls aufgeriffen hat, verwundert mich nicht: sein Stil, mit Raum, Zeit, versch…

Tag 8 Alliance Sud - Neuerscheinungsliste

Die letzten Male wurde mir gezeigt, welche Bibliothekssoftware verwendet wird und wie die Bücher und Zeitschriften in der Dokumentation katalogisiert werden.
Die katalogisierten Bücher und Zeitschriften werden je in einer Neuerscheinungsliste aufgeführt, welche in der Dokumentation aufliegt.
Heute durfte ich die Liste der Bücher bearbeiten. Die Kollegin hatte die Angaben bereits aus der Bibliothekssoftware in ein Word-Vorlage für die Neuerscheinungsliste kopiert. Die kopierten Daten waren auf den ersten Blick komplett unübersichtlich, aber als ich genauer hinschaute, merkte ich, dass alle bibliographischen Angaben vorhanden waren. Meine Aufgabe war es nun, die bibliographischen Angaben leserlich darzustellen (siehe Beispiel unten). Nachdem diese gestalterische Aufgabe gemacht war, mussten die Schlagwörter indexiert werden. Zuerst verstand ich diese Funktion nicht, dann wurde mir die Indexierungsfunktion in Word erklärt. Wenn ein Wort markiert wird und man anschliessend [Alt + Shift + X…

Paul Bright, Jane Chapman : Fünf Angstbären und ein unheimlicher Gast

Zugegeben, es gibt tausende von guten Bilderbüchern. Dieses hier gefällt mir besonders, nicht nur, weil es ein immer wieder aktuelles Thema (die Angst vor Monster, Gewitter, der Nacht) behandelt oder weil es wunderbar liebevoll gezeichnet ist. Nein, das besondere, finde ich in diesem Buch den Vaterbären: es ist der Vater, der von den Bärenkindern geweckt wird, weil ein Monster ums Haus heult. Er kann aber sowieso nicht schlafen, weil das Gewitter draussen tobt. Und der Vater hat am meisten Angst, vor dem unheimlichem M-m-m-m-monster vor der Türe! Dabei ist es nur ein Elch, der um Hilfe bittet, weil der Sturm ihm das Haus weggepustet hat. Ha, der grosse, starke Bär als Angsthase, einfach wunderbar.

Das Buch ist ideal, um es den Kindern, eingekuschelt in die Bettdecke, vorzulesen. Und danach können sie hoffentlich in Ruhe schlafen, auch wenn ein Sturm draussen tobt.

Tipp von Helen Schärer

Jakob Arjouni : Cherryman jagt Mr. White

Nein, das ist auf keinen Fall ein typischer Weihnachtsroman. Und für alle diejenigen, die leichte, lustige Lektüre suche, ist dieser Lesetipp auch nicht gemeint. Der neuste Roman von Jakob Arjouni ist bitterböse, aber auf keinen Fall ironisch. Oder doch? Aufs wunderbarste stellt Jakob Arjouni gesellschaftskritische, ethische Fragen: Wie viel Gewalt erlaubt Notwehr? Was ist ein Mitläufer? Ist Rick, die Hauptperson des Buches, ein Opfer? Oder Täter? Arjouni ist ein unglaublich gewitzter Schriftsteller, der es fertigbringt, mein Gesellschaftsbild ins Wanken zu bringen. Ohne es zu merken, werden hier Grenzen überschritten. Eigentlich ist alles gar nicht so schlimm....und plötzlich ist es zu spät und alles ganz anders als am Anfang. Und das Ganze ist in einen leicht lesbaren Roman verpackt.

Für mich ist Jakob Arjouni eine Ausnahmeerscheinung unter den gegenwärtigen Schriftstellern. Ich finde auch die älteren Romane von ihm sehr empfehlenswert. Nicht leichte Kost, aber absolut genial.

Tipp vo…

Adventskalender...

in der Stadtbibliothek Thun.... zugegeben, ein wenig verspätet, diese Information, aber er ist wieder da, der Adventskalender in der Bibliothek. In der diesjährigen zweiten Ausgabe finden allerdings nicht wie letztes Jahr Dinge Platz, die mir im Alltag über den Weg laufen.

Weil wir immer wieder danach gefragt werden, habe ich unseren LeSeHör-Tipps Platz eingeräumt. Schon seit ewig geben wir immer wieder gerne persönliche, mündliche Tipps ab. Seit einiger Zeit sind auch im Internet, hier im Blog oder auch in Papierform als Ordner in der Bibliothek unsere gesammelten Tipps zu finden. Und nun als Ehrenplatz auch im Adventskalender im Schaufenster unserer Bibliothek. Unsere liebsten, besten, besonderen Tipps haben wir hier ausgewählt und präsentieren sie in etwas anderer Form.

Viel Spass und frohe Advenstzeit!

Claus Wischmann, Martin Baer : Kinshasa Symphony

Kinshasa, drittgrösste Stadt Afrikas, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, eine der chaotischsten Städte der Erde. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas. Armand Diangienda, ursprünglich Pilot, ist der Gründer und Dirigent des seit 15 Jahren bestehenden Orchesters. In den Anfangsjahren teilten sich einige Musikbegeisterte die wenigen vorhandenen Instrumente. Damit jeder an die Reihe kam, wurde in mehreren Schichten geprobt. Die allermeisten der MusikerInnen sind Amateure und Autodidakten. Einer von ihnen ist Albert Matubanza. Er hat vielen Streichern im Orchester die Noten und ihr Instrument erklärt. Dabei ist er selbst Gitarrist und kann weder Geige noch Cello spielen. Die Handwerker unter den Orchestermitgliedern reparieren defekte Instrumente selber oder bauen mit einfachsten Mittel sogar neue. Fürs Schneidern der prächtigen Kleider für die Auftritte s…

BIZ Thun - Tag 8

Heute wurden mir zwei elektronische Newsletter der BIZ des Kantons Bern vorgestellt. Zum einen ist dies der „Interne Newsletter für den Bereich Studienberatung“ und zum anderen der „Newsletter ZBSL“. Diese zwei Newsletter erscheinen periodisch jeden Monat. Der Newsletter für den Bereich Studienberatung wird angeschaut und die für das BIZ Thun relevanten Informationen werden verarbeitet. Den „Newsletter ZBSL“ bekommen alle Angestellten in jedem BIZ im Kanton Bern. Im Infomanagement wird der Newsletter genau durchgesehen. Informationen zu Berufen und/oder Ausbildungen werden in die Dokumentation und Infothek eingearbeitet. Neuerungen von Dokumenten oder Publikationen werden überprüft und allenfalls ersetzt. Der Newsletter wird ausgedruckt sowie alle angehängten Dateien. Die ausgedruckten Dokumente werden anschliessend in Zirkulation gegeben, damit alle Mitarbeiter des BIZ Thun diese Informationen in Ruhe lesen können und dies nicht am Bildschirm tun müssen.

Kim Ki-duk: Spring, summer, fall, winter...and spring

Ich gebe es zu, ich bin überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung, das Wetter stimmt einfach nicht. Vielleicht ja bald. Deshalb habe ich mir, schon sowieso seit langer Zeit auf meiner Warteliste, gestern diesen Film angesehen. In diesem sehr ruhigen Film wird in Übereinstimmung mit den Jahreszeiten die Lebensgeschichte eines Mönches und gleichzeitig des Mönchklosters erzählt.

Die Bilder sprechen für sich, ohne grosse Worte, sehr wenige Dialoge, fliesst dieser Film mit einmaligen Landschafts- und Stimmungsbildern dahin. Die Bilder sind fantastisch, schon nur das Kloster schwimmend auf dem See, umgeben von Wald ist wunderbar. Für mich ein Meisterwerk: ohne viel zu erklären, sprechen die Bilder und somit der Film für sich. Trotz der fremden Kultur, der Symbolik, ist der Film leicht verständlich und nachvollziehbar. Zugegeben, meine Weihnachtsstimmung ist nicht mehr geworden, aber der Film hat mir einmalig gut gefallen.

Tipp von Helen Schärer

BIZ Thun – Tag 7

Heute habe ich die Loseblattsammlung in der Praxis kennengelernt. Bisher habe ich die Loseblattsammlung nur theoretisch aus der Berufsschule gekannt. Wikipedia erklärt eine Loseblattsammlung folgendermassen: „Eine Loseblattsammlung ist eine Art Buch, das jedoch nicht fest gebunden ist, sondern vielmehr aus einer Vielzahl einzelner, austauschbarer Seiten besteht. In der Regel handelt es sich um einen oder mehrere Aktenordner.“
Im BIZ Thun gibt es keine klassischen Loseblattsammlungen, die Studienmappe ist jedoch das was der klassischen Loseblattsammlung am nächsten kommt. Die Studienmappen geben Auskunft über ein Studienfach, beispielsweise Philosophie oder Mathematik. In einer Studienmappe werden die verschiedenen Punkte des Studiums erwähnt: welche Weiterbildungen möglich sind, einige Berufsporträts sowie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Porträts von Studenten während dem Studium (wie diese das Studium erleben). Meine Aufgabe war es, diverse Blätter innerhalb der Studienmappen aus…

Britta Nonnast : Michi, Papa und ein Haus voller Träume

Tante Röschen hat Michi und seinem Papa ein ganzes Haus geschenkt. Als die beiden einziehen, ziehen allerdings eine ganze Menge freche Kreaturen mit und in Michis Träume ein: gefrässige Krokodile, verspielte Affen, ungehobelte Barbaren und weitere Traumgestalten. Aber Achtung: Michi und sein Papa wissen sich zu wehren und vertreiben die Gestalten!

Ein wunderbares Buch, zum Vorlesen und selber lesen geeignet, das ganz unkompliziert die Geschichten von Michi und seinem Vater erzählt. Michi und sein Vater haben wunderbar erfrischende Ideen, die sie immer auch sofort in die Tat umsetzen. Mit einer guten Portion Humor und Ironie wird hier erzählt, was für viele Eltern und Kinder immer wieder Thema ist.

Ein wunderbares Buch für jung und alt, zum Schmunzeln und Lachen. Schade, dass es noch keinen zweiten Band gibt. Ich hoffe, es folgt einer im nächsten Jahr...

Tipp von Helen Schärer

Guy Ferland : Dirty dancing 2 - heisse Nächte auf Kuba

Der Film erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die durch den Tanz zueinander finden.
Tanz, Leidenschaft, Vertrauen und Liebe spielen hier eine zentrale Rolle.

Kuba 1958, die Zeit der Revolution: Die strebsame Schülerin Katey zieht mit ihrer Familie nach Kuba, wo sie den Kellner und Tänzer Javier kennen lernt. Und nach kurzer Zeit, als sich Javier und Katey schon besser kennen, beschliessen die zwei an einem Tanzwettbewerb teilzunehmen. Da Katey aus der gehobeneren Gesellschaft stammt, trainieren Javier und Katey immer heimlich miteinander, so dass Kateys Eltern keinen Verdacht schöpfen. James, der Sohn des Arbeitgebers von Kateys Dad, wirft ebenfalls ein Auge auf Katey, hat aber gegen Javier keine Chancen.

Als ich den Film das erste Mal sah, war ich begeistert. Ich bin eigentlich nicht die, die eine Vorliebe für Tanzfilme hat, doch dieser Film bewies mir das Gegenteil.

Die Angst zu überwinden und etwas zu wagen - das gehört zum Leben. Ohne zu wissen, was danach passiert, sich führen z…