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Es werden Posts vom August, 2013 angezeigt.

Kerstin Gier : Silber - Das erste Buch der Träume

Die 15-jährige Liv Silber und ihre jüngere Schwester Mia ziehen um. Ihre Mutter hat wieder (einmal mehr) ihren Arbeitsort gewechselt und so fliegen die beiden Schwestern aus der besinnlich bergigen Schweiz, mit Entlebucher Biosphärenkäse im Rucksack ins regnerische London. Dort erwartet sie, wie sollte es anders sein, eine frisch verliebte, etwas blauäugige und chaotische Mutter mit ihrer neuen Liebe Ernest Spencer an ihrer Seite. Aha - daher also der Umzug nach London, anstatt ins versprochene Cottage auf dem Land.
Zum Glück sind da noch ihr Kindermädchen Lottie Wastlhuber und Princess Buttercup formerly known as Doctor Watson, der liebenswerte Familienhund, die die beiden Schwestern aufmuntern.
Liv Silber war schon immer ein Mensch der sehr lebhaft träumte. Aber in letzter Zeit schienen ihre Träume für ihren Geschmack vielleicht eine Spur zur realistisch zu werden. Vorallem als sie den vier Jung aus ihrer Traumwelt auf einmal in Fleisch und Blut in der neuen Schule begegnet. Wirkli…

Game of Thrones

"Fast wie Herr der Ringe!" Ich verstehe nicht wie manche Leute auf diesen Gedanken nur ansatzweise kommen mögen, daher sei gleich zu Beginn klarzustellen: Game of Thrones ist in keinster Weise wie Herr der Ringe. Nun, nachdem Sie diese schmerzliche Wahrheit kurz verdauen müssen kommt aber sogleich die gute Nachricht: Game of Thrones ist richtig, richtig episch und daher darf Herr der Ringe ruhig ein wenig Platz auf dem Podest machen. Der ewige Kampf um den eisernen Thron, die vielen Intrigen, die machthungrigen Familien - ihr seht das Grundthema ist wie bei vielen historischen Filmen/Serien/Bücher etc. gleich. Als ich das gelesen habe sank daher meine Motivation, mir diese, ich zitiere: "würdige Nachfolger-Serie von Lost" (in welchem Zusammenhang Lost mit Game of Thrones eine Ähnlichkeit aufweist ist ebenfalls schleierhaft, aber lassen wir das mal so im Raum stehen), anzusehen. Nichtdsdesdotrotz, mit Lost verglichen zu werden ist schon beinahe eine Auszeichnung un…

Monatsvärsli August Buchstart 2013

Heute morgen hat Frau Gallina zusammen mit Peter folgenden Vers vorgetragen:

Das si füüf chlini Frässseckli.
Dä isst am liebschte Suppe.
Dä isst am liebschte Schoggi und Glace.
Dä isst am liebschte Rüebli u Salat.
Dä isst am liebschte Nuss u Bire.
U der Chlinscht, dä isst am liebschte
Spaghetti mit viu, viu Tomatesosse!

Wer heute morgen nicht kommen konnte, kann sich folgendes Datum für den September merken: 04. September 2013, wie immer der erste Mittwoch des Monats.

Alan Menken : Arielle, die kleine Meerjungfrau

Selten hat eine Neusynchronisation dermassen hohe Wellen geschlagen wie die von Arielle, die Meerjungfrau von 1998, welche die Originalversion von 1989 ablöste. Obwohl die Neuvertonung näher am Original war, beharrte die eingeschworene Fangemeinde der ersten Stunde auf den Synchronstimmen von 1989 und bewertete fortan die Version mit der Neusynchronisation mit miserablen Kritiken und forderte mit einer weltweiten Petition eine Filmversion mit den Stimmen von 1989.
Obs am Jubiläum oder an der Verbissenheit der Fangemeinde lag, ist schwer zu sagen. Auf alle Fälle erscheint nun, nachdem Arielle vor 24 Jahren das erste Mal durch unsere Bildschirme geschwommen ist, der Disney-Klassiker erneut und ist übrigens mit beiden Synchronisationen ausgestattet.

Eine gute Gelegenheit den hervorragenden Soundtrack von Alan Menken und Howard Asham etwas näher in Augenschein zu nehmen.
Es ist nur Wenigen bekannt, dass die Filmusik The little mermaid 1990 und 1991 zwei Oscars, den  BMI Film Music Award,…

Thomas Wolfe : Die Party bei den Jacks

Der zu seinen knappen Lebzeiten bekannte, heutzutage ausserhalb seiner Heimat weitgehend in Vergessenheit geratene amerikanische Autor Thomas Wolfe (1900-1938) beschreibt in diesem Werk einen Tag im Leben des Ehepaars Frederick und Esther Jack im Mai des Jahres 1928. Die Jacks gehören in jenem „segnungsreichen Jahr“, wie Wolfe es nennt, zur Spitze der New Yorker Gesellschaft – Mr. Jack ist erfolgreicher Börsenhändler sowie Teilhaber einer Bank, Mrs. Jack eine gefeierte Bühnenbildnerin in New Yorks Theaterwelt und in den späten Stunden des Tages einmal mehr Gastgeberin einer jener legendären Partys im Appartement hoch über den Strassen, für die sie in der Welt der Upper Crust ebenso bekannt ist. Anhand von Gastgebern wie Geladenen zeichnet Wolfe scharfsinnig, teils satirisch-grotesk ein kritisches Psychogramm der Zeit, dem Selbstverständnis der feinen Gesellschaft samt Dienstboten-Anhang, deren letztlich ziemlich sinnentleerte Party – nicht unsymbolisch – durch den Ausbruch eines Feuer…