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Es werden Posts vom Dezember, 2015 angezeigt.

Mike van Audenhove : Kids

Mike van Audenhove hat viele wunderbare Comics gezeichnet, leider ist er 2009 viel zu jung gestorben. Seine Comics und Geschichten leben zum Glück weiter. Und auch wenn ich sie schon alle kenne: ich lache immer wieder. Die Comics sind teilweise mehrmals veröffentlicht worden, manchmal thematisch zusammengefasst. Den Band über die Kinder finde ich besonders amüsant. Da sieht man, wie Mike van Audenhove ein extrem guter Beobachter war. Solche Geschichten hat er nicht erfunden. Ok, er hat es beobachtet und dann übertrieben. Oder auch nicht. Gerade bei den Kindergeschichten kann ich mir gut vorstellen, dass es keine Übertreibung braucht, Kinder sind so. Direkt, eindeutig, phantasievoll. Und Mike van Audenhove hat es aufs Beste festgehalten und publiziert. Ach ja, Weihnachten kommt natürlich auch drin vor. Schon mal was vom „Tannenbaummännchen und dem Swampmonkey“ gehört? Oder brauchen sie ein sicheres Versteck für die nächstjährigen Weihnachtsgeschenke der Kinder? Da gibt’s ein paar Idee…

Nicholas Oldland : Der Weg ist das Ziel

Ich hab schon gedacht, Nicholas Oldland veröffentlicht kein Buch mehr zu den drei Tieren Bär, Elch und Biber. Die vier Vorgängerbände habe ich ebenfalls in vorjährigen Adventskalender präsentiert. Wie ich mich gefreut habe, als ich „Der Weg ist das Ziel“ entdeckt habe! Ok, die grosse Bärenumarmung ist immer noch einfach genial. Aber „Der Weg ist das Ziel“ ist ebenfalls gut. Die drei Tiere habe ich ins Herz geschlossen. Nun begeben sich die drei auf Bergwanderung. Und wie bei den Vorgängerbänden: ich empfehle diesen Buch unbedingt auch allen Erwachsenen. Lacher garantiert.

Tipp von Helen Schärer

Wer die anderen Tipps verpasst hat:

Der grosse Bär
Trau Dich, Du Elch
Mach mal Pause, Biber!
Drei Freunde

Ingrid Sissung : Ausnahmsweise

Ja, schon wieder ein Bilderbuch. Diesen Herbst sind endlich einige Bilderbücher zu bestimmten Themen erschienen, die ich schon lange erwartet habe.
Hier nun eines zum Thema „Ausnahmen“. Und zwar nicht Ausnahmen im Elternhaus. Und auch nicht bei der Oma. Wobei, das würde auch passen. Hier geht’s um den Besuch bei der Patentante. Da darf man ausnahmsweise….. und ob das gut ist oder nicht, das wird nicht einmal diskutiert. Das ist einfach so. Egal ob gut oder nicht.
Dass gleichzeitig das Thema „Anderswo übernachten“ und „Anderswo ist nicht gleich wie daheim“ drin vorkommt, macht das Bilderbuch nur noch besser. Dieses Buch empfehle ich allen, ohne Ausnahme.

Tipp von Helen Schärer

Astrid Henn, Stephanie Schneider : Elefanten im Haus

Wer kennt das Lied: „ Was müssen das für Bäume sein, wo die grossen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stossen. Rechts sind Bäume, links sind Bäume, und dazwischen Zwischenräume….“ ?
Na, in diesem Buch sind es nicht Bäume, sondern Räume. Genauer gesagt diejenigen neben der Wohnung wo Fine wohnt. Da sind neue Leute eingezogen, Fine hofft auf Kinder. Ihr Vater hört Fine nicht, er arbeitet, Fine geht deshalb selber raus. Im Treppenhaus trifft sie auf die Nachbarn und möchte wissen, ob die neu Zugezogenen Kinder haben. Die Nachbarn geben keine Antwort, sondern sind entsetzt, dass da Elefanten wohnen. Das ist Fine herzlich egal. Sie klingelt und wirklich, da wohnen zwei schüchterne Elefantenkindern. Als Fine ihnen ihr Haustier zeigen möchten, kommen sie aber nicht mehr in die Wohnung rein, Fine hat keinen Schlüssel und Papa hört nichts…. Zum Glück sind da die Elefanten….

Tipp von Helen Schärer

Henrike Wilson : Ganz schön langweilig

Ein Bilderbuch zum Thema „Langeweile“ habe ich schon lange gesucht. Nun ist es da. Wunderbar gezeichnet, mit dem passenden Text, einfach schön…
Der kleine Bär langweilt sich, furchtbar, schon den ganzen Tag. Und niemand hat Zeit für ihn. Er tut nichts. Und weiter? Nichts weiter, der Bär langweilt sich eben….
Und genau darum geht’s. Mehr nicht.

Tipp von Helen Schärer

Weihnachten und Neujahr 2015/16

Heute hören wir die Frage wohl am häufigsten, deshalb hier die Antwort:

Über die Festtage ist die Bibliothek wie folgt geöffnet:
Do,24. Dezember10 – 16 Uhr
Fr, 25. Dez. – Mo, 28. Dez. geschlossen
Di, 29. Dez. – Mi, 30. Dez.             normale Öffnungszeiten
Do,31. Dezember10 – 16 Uhr
Fr,1. Jan. – Mo, 4. Jan.geschlossen

Ab Dienstag, 5. Januar, gelten die regulären Öffnungszeiten.

Wir wünschen allen unseren Kundinnen und Kunden frohe Festtage und alles Gute im Neuen Jahr.


Mo Willems : Das Buch über uns

Ein amüsantes, lustiges Buch, das mit der Materie „Buch und Text“ spielt.
Auf jeder Seite ist ein Bild, mit grossgedrucktem Text in Sprechblasen, leicht lesbar und verständlich. Das witzige: der Elefant und das Schwein „leben“ in dem Buch und beziehen die lesende Person in die Geschichte mit ein. Und wenn das Buch fertig ist, heisst das noch nicht, dass die Geschichte schon fertig sein muss.



Ein aussergewöhnliches Buch, das seinesgleichen sucht. Bilderbücher in dieser Art gibt es schon einige, aber ein Lesebuch hab ich bis jetzt so noch nicht getroffen. Ich kann es nur empfehlen.

Tipp von Helen Schärer

Leta Semadeni : Tamangur

Leta Semadeni ist eigentlich Lyrikerin und hat mit Tamangur im Frühling dieses Jahres ihren ersten Roman veröffentlicht. 144 Seiten mit 73 Kapiteln. Ein wunderbar poetischer Roman. Die Kapitel lassen sich auch gut einzeln lesen, genauso lässt sich das Buch als Roman von Seite 1-144 lesen. Das Gesamte gibt ein wunderbares jedoch gar nicht kitschiges Bild vom Dorf in den Bergen, in dem die Grossmutter mit ihrer Enkelin leben. Dazu braucht Leta Semadeni nicht viel, sie bringt mit wenigen Worten präzise auf den Punkt, was sie mitteilen möchte. Wahrlich ein Kleinod, ein wunderbares Buch, dass ich gerne mehrmals lese.

Tipp von Helen Schärer

Sam Usher : Mein Schneetag

Der erste Schnee, wer kennt dessen Zauber nicht. Und der kleine Junge möchte die erste Stapfenspur legen. Aber Opa ist so furchtbar langsam. Als die beiden endlich im Park ankommen, sind dafür schon alle anderen da. Und die Schneeballschlacht kann gleich beginnen.

Wunderbar gemalt, ohne viele Worte, witzig. Wer erwartet schon den halben Zoo im Schnee? Und was macht der Pinguin? Und die Moral (wer wartet schon gerne) ist gut verpackt und versteckt.
Das Buch macht Lust, vor allem auf die nächste Schneeballschlacht. Und anschliessend eine Tasse Tee.

Tipp von Helen Schärer

Sarah Darer Littmann: Sag, dass du nur mir gehörst!

Jeder Teenager sehnt sich danach jemand zu haben, dem man alles erzählen kann. So auch die 14-jährige Abby. Seit Abby auf die High-School gekommen ist, ist alles anders, wie ihre beste Freundin Faith, die sich auf einmal ganz erwachsen benimmt. In einem Internetchat lernt Abby Luke kennen. Normalerweise chattet sie nie mit fremden Leuten. Aber mit Luke funktioniert es von Anfang an und sie merkt, dass Luke anders ist als all die andern Jungs – er liebt sie. Immer mehr schreiben sich die zwei und Abby fühlt sich in seiner Gegenwart wohl und ernst genommen, sie vertraut ihm alles an. Abby distanziert sich immer mehr von der realen in die virtuelle Welt. Was Abby ein wenig an Luke stört ist, dass er nie von sich Fotos schickt. Und selten etwas von sich preisgibt. Nun beginnt sie zu zweifeln… Wer ist dieser Luke überhaupt? Spielt er ihr was vor?

Tipp von Esther Wüthrich

Edward Gibbon : Verfall und Untergang des Römischen Reiches

„Wenn Jemand aufgefordert werden sollte, die Periode in der Weltgeschichte anzugeben, während welcher die Lage des Menschengeschlechtes die beste und glücklichste war, so würde er ohne Zögern diejenige nennen, welche […] “. An diesem und weiteren ebenso berühmten wie pointierten Gibbon-Zitaten kommt man wohl in keinem Vor- oder Nachwort einer aktuellen Darstellung des Römischen Reiches vorbei – kein Wunder, hat doch das monumentale Werk des britischen Historikers längst selbst Eingang in die Geschichte gefunden. In sechs Bänden zwischen 1776 und 1788 in London publiziert, in der hier besprochenen Übersetzung jedoch auf bekömmlichere 590 Seiten herunterdestilliert, vermag das opulente Panorama, ausgehend vom Glanz des 2. Jahrhunderts bis zum schmählichen Fall Roms 476, auch heute noch zu überzeugen, vielleicht mehr noch als authentisches Zeugnis der Geisteswelt des 18. und nicht minder der deutschen Sprache des frühen 19. Jahrhunderts.

Tipp von Claude Christinat

Iwona Eberle : Gummibootführer

Der nächste Sommer kommt ganz bestimmt. Und wer es diesen Sommer nicht entdeckt hat kann sich dieses Sommerbuch für die nächste Saison schon mal vormerken: der Gummibootführer.
Die Königsstrecke ist natürlich Thun-Bern. Aber hier sind noch viele andere gute Tipps drin. Zudem ist alles wunderbar beschrieben, inklusive Gefahrenkarte, Ein- und Ausstiegsstellen und ideale Fahrtbedingungen. Hinweise auf geeignete Ausrüstung und Transportmöglichkeiten runden das gesamte wunderbar ab. Ein absolutes Muss für alle, die ein Gummiboot haben.

Tipp von Helen Schärer

Donna Hay : Schokolade

Besonders wenn es draussen kalt ist, ist es zu Hause wunderbar gemütlich. Wie wär’s mit einer heissen Tasse Tee oder Kaffee und dazu etwas Schokoladiges aus dem ansprechenden Rezeptbuch von Donna Hay? 

Ob Brownies, Kekse, Kuchen oder Torten – wer Schokolade mag findet in diesem Buch bestimmt den passenden Leckerbissen.

Tipp von Sara Hug


Coco Burckhardt : Alles über Wildpflanzen

Was gibt es Schöneres als sich an den langen Winterabenden mit einem schönen Buch auf dem Sofa einzukuscheln? Eines meiner Lieblings-Kuschelbücher ist im Moment das Wildpflanzenbuch von Coco Burckhardt. Ob es nun ums Sammeln, Kochen, Heilen, Färben, Räuchern oder sogar ein bisschen Zaubern geht, in diesem Buch finden Sie liebevolle Pflanzenporträts und Anleitungen für deren Verwendung zu Hauf. Das Buch ist gut zu lesen, ohne oberflächlich zu bleiben. Die Illustrationen sind schön gezeichnet oder mit stimmungsvollen Fotos ergänzt. Schenken können Sie es sowohl gestandenen Kräuterweibern oder solchen die es noch werden wollen. Leihen Sie es aus und lassen Sie sich bezaubern.

Tipp Verena Dolder

Jenny Downham : Ich gegen dich

Mit fünfzehn Jahren wird Karyn von dem drei Jahre älteren Tom vergewaltigt. Tom kommt aus einem reichen Elternhaus. Karyn lebt mit ihrer alkoholabhängigen Mutter, der kleine Schwester Holly und dem älteren Bruder Mickey zusammen in einer kleinen Wohnung. Mickey will sich an Tom rächen, für das was er seiner Schwester angetan hat. Dabei lernt er Ellie, Toms Schwester, kennen und er ändert seinen Plan. Er will Ellie verführen, um an Informationen über Tom zu gelangen. Doch niemand hat damit gerechnet, dass aus dieser Scheinliebe eine zarte Liebe wächst. Jetzt muss sich Mickey entscheiden: hält er zu seiner Schwester Karyn oder gibt er der Liebe mit Toms Schwester eine Chance? Auch Ellie steht vor einer Entscheidung.

Ich finde, das Buch passt sehr gut in unsere Zeit. Es deckt genau die Themen ab, mit denen sich die heutigen jungen Menschen beschäftigen oder selbst in einer solchen Situation stehen. Es zeigt auf, dass Rache nicht die Lösung ist und was es heisst in die Schwester des Fein…

Tim Burton : Mars Attacks!

Fliegende Untertassen, grüne Männchen mit grossen Gehirnen und ähnlich bemessenen Ambitionen stehen im Zentrum von Tim Burton’s kultiger Genre-Persiflage. Statt wie vom bärbeissigen Army-General Decker gefordert, lässt US-Präsident Dale (Jack Nicholson) die herannahende UFO-Flotte der Marsianer nicht prophylaktisch „atomisieren“, sondern folgt dem Ratschlag des verblendeten Professors Kessler (Pierce Brosnan), den Ausserirdischen einen grossen Bahnhof zu bereiten, die einmalige Aussicht auf interplanetarische Bereicherung zu nutzen … was sich als reichlich naiv herausstellen wird. Für den folgenden skurril-komischen „Krieg der Welten“ liess sich fast alles, was in Hollywood Rang und Namen hatte, vor den Karren spannen und hatte sichtlich Spass an der nicht eben sehr vorteilhaften Verkörperung amerikanischen Heldentums … und wie schon 1898 bei H. G. Wells naht wirkliche Rettung dann erst so zufällig wie unspektakulär – wunderbar schräges 90er-Kino!

Tipp von Claude Christinat

Andrea Schwendemann : Auto-Kennzeichen Lexikon

Eine lange Autofahrt und ihr spielt „Auto-Kennzeichen suchen“? Dazu gibt’s endlich das passende Buch: Das Auto-Kennzeichen-Lexikon. Leider vor allem interessant, wenn die Familie nach Deutschland fährt, nur ein kleiner Teil erklärt die österreichischen und die schweizerischen Autokennzeichen. Dafür hat das Buch am Ende noch die Abkürzungen aller europäischen Länder (wer sieht zuerst ein „M“ wie Malta?) und einige lustige Spiele für die „Hinterbänkler“. Und viele Zusatzinformationen zu Geschichte und Geographie. Da die Deutschen sich "Wunschnummerschilder“ kaufen können, sind die sowieso witziger als die Schweizer Autonummer-Schilder. Schon mal das Schild DU-MM gesehen? Der Bewohner wohnt in Duisburg J. 

Tipp von Helen Schärer

Morten Tyldum : The imitation game

Während des 2. Weltkriegs nutzen die Deutschen die sogenannte „Enigma“-Maschine, um ihre Funksprüche zu verschlüsseln. Unter Geheimhaltung arbeitet in Grossbritannien ein wissenschaftliches Team daran, diesen Code zu knacken. Auch der britische Mathematiker Alan Turing bewirbt sich um diesen Job. Für Turing ist schnell klar, dass ein Mensch allein diese komplexe Entschlüsselung nicht fertig bringt und beginnt deshalb, an einer Rechenmaschine zu tüfteln – mit Auswirkungen bis heute. 

Eine spannende Verfilmung: die geheimen Entschlüsselungsarbeiten im Hintergrund des Krieges und mittendrin Alan Turing – ein genialer Denker und sozialer Aussenseiter.
Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen und zeigt eindrücklich die Biografie Turings. 

Tipp von Sara Hug

Ciara Flood : Bruno und die Nervkaninchen

Es gibt ja so nervige Nachbarn. Vor allem wenn man wie der grimmige Bär Bruno im Wald jahrelang alleine lebte. Aber die Kaninchen geben einfach nicht auf und klopfen immer wieder an Brunos Türe.

Bei jedem Bild habe ich aufs Neue gelacht. Das Bilderbuch ist liebevoll gezeichnet, mit witzigen Details, aber nicht zu viel, so dass es übersichtlich bleibt. Der Text ist aufs Nötigste reduziert, so dass die Kinder auch ihre eigene Phantasie und Beobachtungsgabe einsetzen können. Und … Bruno lebt gar nicht alleine, er hat es nur nicht gemerkt. Er wird ständig von einer Maus begleitet. 

Ich hab das Buch bereits mehrmals selber gelesen, vorgelesen und zusammen angeschaut. Gelacht habe ich immer wieder. Unbedingt anschauen, auch ohne Kinder. 

Tipp von Helen Schärer

Karin Kalisa : Sungs Laden

In Grossstädten und insbesondere während grauer Wolkentage sieht man viele griesgrämige Gesichter. Sungs Laden erzählt die Geschichte wie ein Quartier in Berlin sich ändert und plötzlich alle gute Laune haben. Plötzlich findet sich ein Stück Asien mitten in der deutschen Stadt…

Klar, ein schönes Märchen und nicht die Wahrheit. Das erwarte ich ja von einem Buch auch nicht. Dass mir die Geschichte ein länger währendes Lächeln ins Gesicht gezaubert hat und mich deshalb andere Menschen unterwegs ebenfalls angelächelt haben, dafür lohnt es sich alleweil, diese moderne, witzige Geschichte zu lesen.

Tipp von Helen Schärer


Béatrice Rodriguez : Hühnerdieb

Béatrice Rodriguez hat so gut gezeichnet, dass dieses Buch ganz ohne Worte auskommt. Eine Rarität unter den Bilderbüchern, die oft viel zu viel Text haben. Hier sprechen die Bilder für sich und erzählen die Geschichte vom Fuchs, der das Huhn raubt. Die Hühnerfreunde eilen zur Rettung aber… ist eine Rettung wirklich nötig? Das traditionelle Bild vom bösem Fuchs und dem dummen Huhn wird wunderbar unterlaufen. 
Das schönste: es gibt noch mehr. Ebenfalls mit einem Augenzwinkern geht’s in Band zwei und drei weiter. Band zwei heisst „Das Zauberei“. In diesem schmollt der verlassene Hahn, bis er ein Ei findet. Und es ganz für sich haben will. Band drei, „Hühnerglück“ erzählt wiederum vom Huhn und vom Fuchs. Und dessen Nachwuchs. Diesmal sind die einzelnen Handlungen etwas absehbarer, aber der überraschende Abschluss entschädigt umso mehr. Ich kann alle drei Bände immer wieder anschauen, und lache immer wieder, auch wenn ich das Ende schon kenne. 

Tipp von Helen Schärer

Buchstart : Värsle mit de Allerchliinste

Füf Fingerli a mir e Hand
Warte uf de Samichlous mitenand.
Dä fragt: Chunt dr Samichlous scho gli?
Dä fragt: Isch dr Schmutzli ou derbi?
Dä fragt: Het dr Chlous sis Eseli mitgno?
Dä fragt: Ghöret ihr sis Glöggli scho?
Und dr Chlinscht rüeft:
Hoffentlich hät är si Sack nid vergässe,
i tue so gärn Nüssli ässe!

Tipp von Christine Bickel


PS: Ja, der Grittibänz hat mit dem Vers zu tun. Christine Bickel hat 40 kleine Bänze gebacken und diese an der Buchstart-Veranstaltung an die Kinder verteilt. Hm..... da war noch einer übrig :-)

Buchstart : Värsle u gschichtle mit de Chliinste

Vers zum Bilderbuch :
Der kleine Igel und der Weihnachtsschlitten / M. Christina Butler, Tina Macnaughton

Tipp von Simone Gallina

David Byrne : Bicycle Diaries

David Byrne ist vielen als Musiker bekannt. Er hat 1975 die Band „Talking Heads“ mitbegründet und wurde als deren Frontmann bekannt.

Weniger bekannt ist, dass er seit vielen Jahren überall und immer mit dem Fahrrad unterwegs ist. Nicht als Radrennfahrer und er ist nicht auf Wettrennen aus. Er benutzt sein Fahrrad als Fortbewegungsmittel, als Alternative zu Auto, Bus und Metro. Dabei hat er einen sehr pragmatischen Umgang. Auf seinen Reisen nimmt er sein Faltrad mit, auch in grossen Städten die nicht als velofreundlich gelten ist er damit unterwegs.

Dies ist in „Bicycle Diaries“ ersichtlich. Hier hat er seine Erfahrungen, Berichte, Erlebnisse rund aber nicht nur ums Fahrrad zusammengeführt. Auf Englisch ist das Buch bereits 2009 erschienen, 2011 wurde die deutsche Übersetzung veröffentlicht. Deshalb erscheinen manche Texte auch als Zeitdokumente. Bei manchen Stellen habe ich mich gefragt: und was ist daraus geworden? Wie hat sich dies und jenes weiterentwickelt? Allerdings hat es mich…