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Truman Capote : Frühstück bei Tiffany

Wer hat nicht schon vom Film „Frühstück bei Tiffany“ gehört? Aber wie das so ist bei Klassikern: alle kennen es, aber wer hat ihn wirklich gesehen? Und wer hat vom Autor Truman Capote nicht schon gehört? Aber wer hat eines seiner Bücher gelesen?

Das spannende am Film „Frühstück bei Tiffany“ ist ja, dass viele gar nicht wissen, was mit dem „Frühstück“ wirklich gemeint ist. Im Film, von dem ich nur Ausschnitte kenne, wird das schnell deutlich. Und wer, ausser Kennern, weiss, dass das Buch ganz anders endet als der Film? Gut, vielleicht wissen sie das. Aber haben sie das Buch gelesen?

Zugegeben, ich habe mich lange davor gescheut, den Film zu sehen. Auch wenn das DER Film mit Audrey Hepburn ist. Mein Kompromiss: erst das Buch lesen. Und das Fazit? Ich liebte das Buch. Es ist absolut genial geschrieben. Vor allem wenn man den Kontext der 50er und 60er-Jahre miteinbezieht. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich den Film nun gar nicht mehr sehen möchte.

Mehr muss ich da gar nicht dazu sagen. Klatsch und Tratsch zu Film und Buch finden sie schnell genug selber im Internet. Sie möchten ein Beispiel? Ein Bericht im Spiegel über die Wiederaufführung des Films inklusive früherem Kommentar von Truman Capote zur Verfilmung:
http://www.spiegel.de/einestages/fruehstueck-bei-tiffany-a-947345.html

Ich kann das Buch nur empfehlen. Wenn Sie den Film schon kennen: vergessen Sie die Filmbilder, das Buch zeigt ganz andere Figuren…

Tipp von Helen Schärer

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