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Forman, Gayle : Wenn ich bleibe

"Manchmal triffst du in deinem Leben Entscheidungen, und manchmal treffen die Entscheidungen dich. Ergibt das für dich irgendeinen Sinn?" Seite 221

Die 17-jährige Mia fühlt sich wie ein Aussenseiter in ihrer Familie. Die Eltern sind Rockmusikliebhaber und Freigeister und der kleine Bruder folgt ganz der Familientradition: frei sein, wild und rockig. Anstatt E-Gitarre und Nieten an den Stiefeln ist Mia Yo Yo Ma-Fan, spielt leidenschaftlich Cello und fühlt sich der klassischen Musik tief verbunden.
Da tritt Adam in ihr Leben. Adam der eine eigene Band hat, Rockkonzerte gibt, von Groupies belagert wird und sich in das Cellomädchen verliebt.
Die beiden können unterschiedlicher nicht sein und doch lieben sie sich. Doch Mia, mit ihren pubertären Unsicherheiten steht an einem Scheidepunkt in ihrem Leben: Bin ich gut wie ich bin? Hätte man mich lieber wenn ich anders wäre? Soll ich bei Adam und meiner Familie bleiben - oder die einmalige Chance nutzen und mit meinem Cello nach New York gehen? Was wenn ich Adam dadurch verliere?
Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto ihrer Familie. Die Eltern sterben an der Unfallstelle, ihr Bruder später im Spital. Mia liegt schwerverletzt im Koma und steht schliesslich vor der einzigen Entscheidung ihres Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?


Ich bin durch einen Kinotrailer auf Gayle Forman's Roman gestossen. Wenn ich bleibe ist eine Geschichte mit viel Gefühl ohne ins Übertriebene abzuschweifen. Er erzählt von der Liebe zweier junger Menschen die eine Familie gründen und ihren Kindern das Gefühl von Freiheit und die Liebe zur Musik mit auf den Weg geben. Von einer jungen Frau die denkt ihren Eltern mit ihrer "Andersartigkeit" nicht zu gefallen und erst spät sieht wie sehr sie doch geliebt wurde. Von einem junge Rockmusiker der sich in das Mädchen mit dem Cello verliebt und auch in der schwersten Zeit ihres Lebens nicht von ihrer Seite weicht.

Den Ausleihstatus des Buches können Sie hier einsehen.


Ein Tipp von Sarina Beer

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