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Es werden Posts vom November, 2016 angezeigt.

Dragonbound

Die junge Lea ist Teil einer Gruppe von Wissenschaftlern, die einen Weg gefunden haben mit Hilfe eines Wurmlochs in die Zeit zurückzureisen. Auf einer dieser Reisen - Lea sollte in das Jahr 1758 nach St. Germain/Frankreich reisen - gibt es eine Fehlfunktion und Lea findet sich in der Parallelwelt Chalandra in einem Land namens Norland wieder.
Dort erfüllt sich mit ihrem Erscheinen eine alte Prophezeiung, die die Herrin der Drachen und damit der Erneuerung des Bündnisses zwischen Drachen und Menschen gegen die Vargonen vorhersagt.

Dragonbound - ein absolut klasse inszeniertes Hörspiel - erzählt die Geschichte einer jungen, unabhängigen Heldin, ihren Abenteuern und sprüht nur so vor Drachen, Zauberern und dem einen oder anderen attraktiven Ritter ;-)
Es handelt sich also um eine soweit klassische Fantasygeschichte für Teeniemädels, mit viel Spannung und einem Schuss Romantik.

Alle Folgen von Dragonbound sind in der Stadtbibliothek ausleihbar.

Hörspiel-Trailer Dragonbound

Ein Hörspiel-Ti…

Hamilton, Alwyn : Amani - Rebellin des Sandes

„Du bist eine gute Lügnerin.“ Ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht. „Für eine, die nicht lügt.“



Schon der Umschlag des Buches sieht vielversprechend aus. Ein Wüstensturm, aufgewirbelter, dunkel funkelnder Sand und im Vordergrund ein Mädchen, mit langem schwarzem Haar, leuchtend blaue Augen, robust gekleidet und einen Pistolengurt umgeschnallt. Das ist Amani, eine Waise aus Dustwalk, einem schäbigen Dorf am Ende der Wüste in der letzten Provinz im Reich Miraji. Ihr sehnlichster Traum ist es, von dort weg zukommen. Deshalb nimmt Amani an einem nicht ganz ungefährlichen Schiesswettkampf teil, wo ihr plötzlich ein Fremder das Leben rettet. Sie trifft ihn wieder und dann ist es sie, die sein Leben retten muss, weil Jin ein gesuchter Krimineller ist. In ihm, diesem jungen, fremden, gutaussehenden Mann, sieht Amani ihre Chance aus Dustwalk herauszukommen. Kurzerhand flüchten die beiden auf einer Buraqi, eine Mischung aus Legende, Sand und Pferd. Bald sehen sich Amani und Jin weitern G…

Nathaniel Rateliff & The Night Sweats : A little something more from Nathaniel Rateliff & The Night Sweats

Freude, grosse Freude herrscht! Das neue Album von Nathaniel Rateliff & The Night Sweats ist vor kurzem erschienen. Wie schon beim Vorgänger ist die Songliste eher kurz, dafür strotzt sie nur vor lauter Soul, Rockn'Roll und Blues. Diese Band hat den Rhythmus im Blut und charismatischer auf der Bühne geht fast nicht mehr. Schade ist auf der diesjährigen (resp. nächstjährigen) Tour die Schweiz nicht vertreten. Ihr Auftritt dieses Jahr in Bern wird unvergessen bleiben. Auf der neuen Scheibe A little something more from Nathaniel Rateliff & The Night Sweats findet man ganz Neues, Altes in anderer Form und noch ein wenig mehr Neues. Eben halt a little something more ... Wer gute Musik von Künstlern mag die grosse Shows nicht nötig haben, dem kann ich die Band sehr empfehlen. (Übrigens ist der Saxophonist ein Schweizer :-) )
Früher war der Singer-Songwriter mit seinen Solo-Alben eher ruhiger, aber genauso eingehend unterwegs. Folgende Alben von ihm sind bei uns ausleihbar:

Solo-…

Lucia Berlin : Was ich sonst noch verpasst habe

Lucia Berlin wurde 1936 in Alaska geboren und starb 2004 in Marina del Rey (Kalifornien). Ihre Geschichten sind meist autobiografisch und Zeichen eines sehr bewegten, von Brüchen durchzogenen Lebens. Protagonisten ihrer Stories sind alleinerziehende Mütter, alkoholkranke Frauen und Männer, Krankenschwestern, Haushaltshilfen usw. , die sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlagen. Die Geschichten erzählen von Reichtum und Armut, von Liebe, Einsamkeit und Gewalt.

Lucia Berlin ist eine grossartige Geschichtenerzählerin. Zwölf Jahre nach ihrem Tod wird sie zum ersten Mal in die deutsche Sprache übersetzt und ich wünschte mir, dass es noch viel mehr von ihr zu lesen gäbe. Ihre Erzählungen werden verglichen mit denen von Raymond Carver und Alice Munro. Diesem Vergleich kann Lucia Berlin problemlos standhalten.

Lesetipp Verena Dolder

Descamps, Ghylenn : Kreativ verpackt und liebevoll verschenkt

Wer einer geliebten Person etwas Schönes schenkt, will das auch schon durch eine hübsche Verpackung vermitteln. Wie die Autorin dieses DIY-Buch selber sagt, macht eine sorgfältige Verpackung das Geschenk noch wertvoller und bringt die Liebe und Zuneigung für den Beschenkten zum Ausdruck.


Jeder der sich an neue Verpackungen heranwagen oder einfach nur wissen möchte, wie man ein anscheinend unmöglich zu verpackendes Geschenk doch schön einpacken kann, sollte dieses Buch lesen.
Mit 35 unterschiedlichen Ideen stellt die Autorin zu jedem Anlass und jeden Geschmack passende Geschenkverpackungen vor. Sei es für eine Hochzeit, einen Geburtstag oder jetzt für Weihnachten – alles wird gezeigt. Die detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind mit zahlreichen Fotos versehen. So macht es das Ausprobieren gleich leichter. Auch die jeweiligen Faltanleitungen und vielen hilfreichen Vorlagen fehlen natürlich nicht.
In diesem Buch wird die Vielfalt an kreativen Möglichkeiten vorgestellt. Natürli…

Tracy Rees : Die Reise der Amy Snow

England im 19. Jahrhundert: Amy Snow wird als Baby im Schnee ausgesetzt. Die Tochter einer wohlhabenden Familie, Aurelia, findet sie und kümmert sich fortan um sie; sehr zum Missfallen ihrer Eltern, die Amy verachten. Sie wächst zwischen Stuhl und Bank auf – weder bei den Bediensteten im Herrenhaus noch in der vornehmen Gesellschaft gehört sie ganz dazu. Ihre einzige Freundin ist Aurelia. Als diese stirbt, steht Amy vor dem Nichts. 
Nach der Beerdigung erhält sie jedoch einen Brief von Aurelia, der sie auf eine abenteuerliche Reise quer durch England schickt. Es beginnt eine Zeit voller Rätsel und Herausforderungen, in der Amys Charakter stark geformt wird und ein Geheimnis ans Licht kommt.

Ein spannender Roman aus der früh-viktorianischen Zeit mit einer aussergewöhnlichen Frau in der Hauptrolle, die eine grosse Entwicklung durchlebt.

Lesetipp von Sara Bettschen

Lady Gaga : Joanne

Lady Gaga ist zurück mit ihrem neusten Album Joanne. Mit ihren Erstlingen Fame und Born this Way füllte sie ganze Konzerthallen, als Künstlerin provoziert sie wo sie kann und bevor es eher stiller um sie wurde, galt sie als eine neue Madonna.
Es folgte Artpop, ein Album das musikalisch nicht an seine Vorgänger anknüpfen vermochte und dermassen speziell war, dass man es nicht einmal als Geheimtipp weiterempfehlen konnte.
Mit Cheek to Cheek interpretierte Lady Gaga zusammen mit Tony Bennett diverse Jazz-Klassiker und zeigte einmal mehr was sie eigentlich könnte. Eine ihrer Top-Auftritte der letzten Zeit war sicherlich ihr Tribut an David Bowie - Weltklasse!
Und nun höre ich in ihr neues Album Joanne: es sind nicht dieselben Ohrwürmer wie auf ihren Platinalben Fame und Born this Way, aber einige der Songs sind wirklich sehr gut (z.B: Joanne und Million Reasons) und zeigen eine Seite, die man von Gaga so noch nicht kannte. Perfect Illusion kennt man vom Radio und ist meiner Meinung nach…

Frau Annika : Handlettering - die Kunst der schönen Buchstaben

Handgeschrieben ist wieder in. Ob im Lieblingscafé oder auf der Glückwunschkarte, überall sieht man handgezeichnete und illustrierte Sprüche, die einem sofort ins Auge springen.





Doch was ist Handlettering eigentlich genau? Was braucht man dazu und wie geht man dabei vor? Diese und andere grundlegende Fragen zum Thema werden am Anfang des Buches behandelt. So mit den wichtigsten Grundlagen ausgestattet, können auch Anfänger schnell und mit ein bisschen Übung beeindruckende Letterings zeichnen.
Nach diesem einführenden Kapitel erklärt die Illustratorin Frau Annika anhand von 15 charmanten Projekten, wie Handletterings entstehen und wie man mit ein bisschen Ausprobieren auch eigene Entwürfe umsetzen kann. Die vorgestellten Ideen sind sehr vielfältig und werden in Schritt-für-Schritt-Anleitungen gut beschrieben.

Das Fazit des Buches lautet: Nicht nur talentierte Kalligrafen können schöne Buchstaben schreiben. Doch wie bei allem braucht es auch hier Übung, Übung und nochmals Übung.
Wer si…

Susanne Mayer : Die Kunst, stilvoll älter zu werden (Erfahrungen aus der Vintage-Zone)

Susanne Mayer schaut zurück auf ein halbes Jahrhundert Feminismus, Familienpolitik und den sehr seltenen Typus der „Grand-old-Schachtel“. Nicht immer freundlich, meist mit viel schwarzem Humor, doch zwischendurch auch bitterböse seziert sie persönliche Erfahrungen mit dem Älter werden, aber auch die gesellschaftlichen Entwicklungen, die gerade den Frauen nicht das gebracht haben, wofür sie gekämpft und zum Teil aufs Mutterwerden verzichtet haben. Auch wenn es etwas viel um Kleider und Äusserlichkeiten geht, habe ich Ihre Spurensuche nach „Was bedeutet Altern heute“ mit dem grössten Vergnügen gelesen. 

Susanne Mayer, Jahrgang 1952, ist Kulturreporterin und Literaturkritikerin der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Lesetipp Verena Dolder

BiblioFreak

Die nationale Image-Kampagne BiblioFreak ist nun zum Abschluss gekommen.
Ein herzliches Dankeschön an alle BiblioFreaks, die uns mit einem Foto unterstützt haben.

Es freut uns sehr, die Gewinner des BiblioFreak-Fotowettbewerbs bekannt zu geben.

Kategorie Erwachsene

1. Platz: Harry PotterFreak (R. Jordi)
2. Platz: WeitwandererFreak (U. Liechti)
3. Platz: totaler BiblioFreak (V. Büttiker)

Kategorie Kinder/Jugendliche

1. ViolettaFreaks (Fleta und Ajlina)
2. Die-drei-AusrufezeichenFreaks (Maëlle und Jeaninne)
3. Elmar und BaustellenFreaks (Jana und Tim)

Die Fotos der Kategorie Erwachsene sind auf unserer Homepage aufgeschaltet.



Herzlichen Glückwunsch!

Die Preise werden in den nächsten Tagen per Post zugestellt.



Eure Stadtbibliothek




Lily Brett : Immer noch New York

In New York war ich noch nie und werde aller Voraussicht nach auch nie hinreisen. Obwohl ich unheimlich gern der Kosmetikerin, dem mysteriösen Fahrrad des Cousins, all den Kaffees und Restaurants, dem Hund im Regenmäntelchen, den Markplätzen, dem grossen Friedhof, um nur einige von Lily Bretts beschriebenen Schauplätzen zu nennen, begegnen möchte.
Ich bin richtiggehend abgetaucht in diese Mischung von Alltagsepisoden, die mich oftmals laut auflachen liessen und der immer wieder durchscheinenden Tragik der Autorin, die als einziges Kind von zwei überlebenden Ausschwitzinhaftierten geboren wurde. Ihre irrationalen Sorgen, die übergewichtige Frau, die nur einen Wunsch verspürte: schlank zu sein, ihre jahrzehntelange Analyse, die ihr schlussendlich half zu der Frau zu werden, als die sie immer gedacht war.
Nach der Lektüre von „Immer noch New York“, lese ich nun bereits das dritte Buch von Lily Brett. Und so wie es aussieht, lese ich alle, die wir in unserer Bibliothek vorrätig haben.

Wei…