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Ludwig, Gerd : Katzensprache: Schritt für Schritt verstehen lernen


Katzenhalter verstehen mich:
"Er hat Hunger." Die runden Augen die gross und unschuldig zu mir hochblicken sind vielsagend. Denke ich jedenfalls.
"Nein er hat keine Hunger."
"Ja aber hör doch wie er maunzt. Ganz bestimmt hat er Hunger."
"Nein er hat bestimmt keinen Hunger. Du bist in der Küche, in der Küche gibt's Futter; sprich der Kater hat keinen Hunger. Wenn du aber schon mal da bist, könntest du ihm auch gleich Futter geben, denkt er sich jedenfalls."
"Bist du dir sicher?" Die Kulleraugen werden noch runder als sie ohnehin schon sind. Die Fieplaute sind herzerweichend. Ich weiss, ich habe verloren wenn ich jetzt nachgebe. Aber habe ich in Ratgeber XY nicht einmal gelesen, dass ...?

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass typische Alltagssituationen wie die Obige nach der Lektüre von Katzensprache: Schritt für Schritt verstehen lernen der Vergangenheit angehören. Aber vielleicht hilft es Ihnen zu unterscheiden ob der Kater, der in der Küche sitzt, dich anstarrt und maunzt
  • Hunger hat
  • keinen Hunger hat aber doch gerne einen Happen essen würde
  • dich veralbern will
  • dich testen will
  • Schmerzen hat
  • oder anderweitigen Zielen nachgeht die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar sind.
Auf 128 Seiten wird erklärt mit was für Supersinnen unsere Fellbettflaschen ausgestattet sind. Ihnen entgeht nichts - aber auch wirklich gar nichts. Die durchaus komplexe Körpersprache wird genauer betrachtet und auch auf die unterschiedlichen Laute geht der Autor ein. Horchen Sie mal was Ihre Katze Ihnen erzählt, Miau ist nicht gleich Miau!
Das Buch eignet sich für Katzeneinsteiger oder solche die es werden wollen.

Ein Tipp von Sarina Beer

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