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Ich bin dann mal weg ...

Ich habe Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling vor ein paar Jahren als Hörbuch gehört und es geliebt. Hape's Reisebericht ist witzig, unterhaltsam, nachdenklich und hat nicht nur mich, sondern auch viele andere Menschen in ihren Bann gezogen.

Mittlerweile wurde seine Geschichte verfilmt und gespannt und mit Vorfreude auf ein nochmaliges Revue passieren lassen habe ich ihn mir angesehen.

Vorneweg: Der Film ist gut. Wirklich. Doch jetzt kommt das kleine aber feine "Aber": Leider wurden viele Inhalte schlichtweg weggelassen oder nur ganz am Rande behandelt, was zur Folge hat das so manche Szenen auch ganz weggelassen hätten werden können. Weshalb etwas überhaupt anschneiden, wenn es durch die Kürzung Hand und Fuss sowieso verloren hat? Auch hätte ich mir mehr von Hape's Überlegungen gewünscht - obwohl die Off-Stimme oft zum Zug kam, waren das mehr Nebensätze, belanglose Tagebucheinträge - vielleicht hätte man hier doch etwas mehr vom Buch übernehmen können?
Dennoch, und ich wiederhole mich, der Film ist nicht schlecht. Die Kamera hat herrliche Bilder eingefangen und das Drehteam hat sich mit der Auswahl der Drehorte grosse Mühe gegeben. Die Landschaftsaufnahmen - und davon gibt es viele - sind wirklich wunderschön.
Schade ist einfach, dass Hape Kerkeling sich nicht selbst gespielt hat. Devid Striesow ist okay... nur eben nicht Hape. Und gerade bei dieser doch sehr persönlichen Geschichte, wäre Hape vor der Kamera toll gewesen. Aber was soll man machen wenn dieser nicht will ...
Für alle die das Buch nicht kennen, kann ich den Film für einen netten Fernsehabend empfehlen.
Kennern des Buches lege ich nahe, nicht zu lange auf liebgewonnene Szenen zu warten und Buch sowie Film zu trennen.

Trailer Ich bin dann mal weg

Ein Tipp von Sarina Beer

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