Direkt zum Hauptbereich

Sing

Wie ich mich freute als ich den (von mir) lang erwarteten Animationsfilm "Sing" in den DVD-Player schob. Monate zuvor hat der Trailer mir und einer Arbeitskollegin Lachtränen in die Augen gejagt und nun fieberte ich guter Musik entgegen und hoffte, dass im Trailer nicht die besten Szenen schon gezeigt wurden (wie etwa bei PETS).
Um was geht es?

Das einst so schillernde Moon-Theater hat definitiv seine besten Zeiten hinter sich. Sein Besitzer, Koala Buster Moon, muss sich etwas einfallen lassen um sei Ein und Alles vor dem Ruin zu bewahren. Buster Moon, ewiger Optimist und Schlitzohr, zaubert kurzerhand eine neue Show aus dem Ärmel: eine Castingshow mit 1000 Dollar Gewinn für den Sieger.
Seine Sekretärin Miss Crawly (ich bin fast umgefallen vor Lachen, als ich Katharina Thalbachs urchige Stimme aus dem Mund der schielenden Echse gehört habe), die absolute Liebenswürdigkeit in Person -respektive Chamäleon -  ist wie das Theater selbst, auch nicht mehr die Jüngste und so geschieht es, dass durch diverse missliche Umstände am Ende "Gewinn 100'000 Dollar" auf dem Flyer steht. Diese zwei Null mehr bringen dann tatsächlich Buster eine gewaltige Menge an potentiellen Sängerinnen und Sänger. Angefangen mit dem Schneckerich bis hin zum Giraffen.

Aus den Wettbewerben stechen schliesslich folgende Supertalente heraus:
  • Die Maus, singt wie ein Gott, hat es aber faustdick hinter den Ohren
  • Das sehr schüchterne Elefantenmädchen mit einer tollen Stimme aber mächtig Lampenfieber
  • Die gestresste Ferkelmutter, der sage und schreibe 25 Ferkel und 1 zu Tode gearbeiteter Mann am Rockzipfel hängen
  • Der junge Gorilla mit der Samtstimme, der so gar nichts mit den kriminellen Machenschaften seines Vaters zu tun haben möchte
  • Das Punk-Rock-Stachelschwein mit dem gebrochenen Herzen
  • und last but not least Gunter, das Lady-Gaga-Schwein
Sie alle haben nur ein Ziel: Die (angeblichen) 100'000 Dollar gewinnen und ihr Leben von Grund auf verändern.

Sing ist eine tolle Komödie für gross und klein und bietet Aug und Ohr wunderbare 90 Minuten.
Mein persönliches Highlight ist und bleibt Miss Crawley, da kommt selbst Schwein Gunter nicht dran heran :).


Ein Tipp von Sarina Beer

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Stieg Larsson : Millennium-Trilogie

Wenn ich am nächsten Tag Augen habe, die eine gewisse Ähnlichkeit mit "klepftä Sicherigä" haben, dann liegt es daran, dass ich die halbe Nacht wach lag und gespannt der Stimme von Dietmar Bär gelauscht habe. Mit einer schier unerträglich knisternden Spannung liest er bei mir momentan aus Stieg Larssons Millennium Trilogie und das macht er überaus fantastisch. Gekonnt haucht er mit seiner Stimme den Figuren von Lisbeth Salander, Kalle Blomkvist und co. eine eigene, individuelle Note ein, dass man meinen könnte, sie stehen direkt bei einem im Wohnzimmer (wobei ich auf letzteres dankend verzichten kann).

Stieg Larsson hinterliess bei seinem Tod die ersten drei von zehn geplanten Büchern die in der Übersetzung allgemein als "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" bekannt sind; die sogenannte Millennium-Trilogie. Sie wurden in Schweden posthum veröffentlicht und schlugen ein wie eine Bombe. Allein in Schweden wurden bereits 3.5 Millionen Exemplare…

Klappe, die Erste!

Vieles ist möglich in der Stadtbibliothek. Man kann sich treffen, unterhalten, Medien ausleihen, Menschen treffen, Ruhe suchen, Kaffee trinken, Wahl- und Stimmzettel einwerfen und vieles mehr. Oft ist die Bibliothek auch einfach eine Auskunftsstelle. Wir erhalten gelegentlich Besuch von Leuten, die einfach wissen möchten, wo sie ein bestimmtes Geschäft oder eine Amtsstelle finden.
Manchmal dient die Stadtbibliothek sogar als Kulisse für Film-Aufnahmen. So wurde 2004 eine Szene des Spielfilms "Schönes Wochenende", einer Koproduktion des Schweizer Fernsehens mit SWR in der Stadtbibliothek Thun aufgenommen.
Am 18. September 2017 hat ein dreiköpfiges Team der Produktionsfirma Mediafisch die Stadtbibliothek gar zum Aufnahmeort für ein Interview gewählt. Die Fernsehleute schätzten die Ruhe und die Atmosphäre der Bibliothek als geeignet ein, um einen Experten zur Vorbereitung auf die Pensionierung zu befragen.  Albert Baumgartner, Sozialarbeiter Pro Senectute St. Gallen, durfte …

Romeo und Julia : Das Musical

"Wenn ihr bereits alles kennt, jedes Wissen euer Eigen nennt, seid ihr von langen Reisen matt? Willkommen in der Stadt!"
Willkommen in der Stadt Verona! Hier geht es drunter und drüber. Seit dem Streit der zwei Familien Montague und Capulet ist die Stadt nicht das, was sie mal war.
Als sich Romeo, der junge Montague, und Julia, die Tochter der Capulets, sich das erste Mal auf einem Maskenball sehen, verlieben sie sich ineinander.
Doch schnell wird ihnen klar, dass der Streit ihrer Familien ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt. Die Beziehung von Romeo und Julia spricht sich schnell in Verona herum.

"Habt ihr schon gehört? Es ist wirklich unerhört, dass Romeo, unbeschwert, eine Capulet begehrt. "Habt ihr schon gehört? Alle Welt ist ganz empört, was Romeo nun zerstört und die Familie entehrt."
Nicht nur das, Julias Vater hat für sie schon den perfekten Ehemann ausgesucht. Er möchte, dass sie Paris heiratet.
Doch Julia stellt sich gegen die Hochzeit.
Zeitgleic…