Direkt zum Hauptbereich

Crissis Tagebücher

"Crissis Tagebücher", eine Jugend-Comic-Serie von Joris Chamblain (Text) und Aurélie Neyret (Zeichnung)

Erinnern Sie sich noch an den Bestseller „Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin“? Und nein, Crissi ist nicht böse, aber sehr neugierig… und eigenwillig, hartnäckig bis stur, fantasievoll und clever.
Geradlinig verfolgt sie ihre Pläne, hintergeht auch schon mal ihre Mutter um vorwärts zu kommen… und sie liebt Rätsel.

Band 1: Der versteinerte Zoo
Mit ihren Freundinnen beobachtet Crissi von ihrer Baumhütte aus einen Mann, der mit Farbkesseln in den Wald läuft. Sie verfolgen ihn…

Band 2: Hektors Buch
Crissi fällt auf, dass eine alte Frau mit einem Buch immer dienstags mit dem Bus in die Stadt fährt. In den Ferien überredet sie ihre Freundinnen, diese alte Dame zu beschatten…

Band 3: Der letzte der fünf Schätze
In der Bibliothek lernt Crissi die Buchbinderin Sandra kennen. Diese lädt das wissbegierige Mädchen und ihre zwei Freundinnen in ihre Buchbinderei ein. Dort finden die drei eine Schatztruhe mit Notenblättern und einem mysteriösen Brief…

Band 4: Die Göttin ohne Gesicht
Crissi versteht sich wieder besser mit ihrer Mutter. Zusammen fahren die zwei ans Meer, ins Herrenhaus der hundert Geheimnisse. Dort bekommen einige Besucher einen Briefumschlag mit einem Rätsel, das es zu lösen gilt…

Crissi und ihre Freundinnen sind im ersten Band zehn Jahre alt, im neuesten zwölf. Ihre Freundschaft wird komplexer. Ebenso entwickelt sich die Beziehung zu ihrer Mutter und zu andern wichtigen Personen in ihrem Umfeld entscheidend. Sehr interessant also für Mädchen in diesem Alter, weniger für Knaben… für Erwachsene klar eine Augenweide.

Die einzelnen Geschichten sind eine gelungene Mischung aus Realität, Poesie und Märchen, sehr spannend, hin und wieder etwas sprunghaft erzählt. Die grafische Umsetzung passt sich dieser Erzählweise perfekt an mit Tagebuchkritzeleien, klaren Bilderfolgen und traumhaften Stimmungsbildern… ich freue mich auf das nächste Rätsel!

Tipp von Vre Buser

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Stieg Larsson : Millennium-Trilogie

Wenn ich am nächsten Tag Augen habe, die eine gewisse Ähnlichkeit mit "klepftä Sicherigä" haben, dann liegt es daran, dass ich die halbe Nacht wach lag und gespannt der Stimme von Dietmar Bär gelauscht habe. Mit einer schier unerträglich knisternden Spannung liest er bei mir momentan aus Stieg Larssons Millennium Trilogie und das macht er überaus fantastisch. Gekonnt haucht er mit seiner Stimme den Figuren von Lisbeth Salander, Kalle Blomkvist und co. eine eigene, individuelle Note ein, dass man meinen könnte, sie stehen direkt bei einem im Wohnzimmer (wobei ich auf letzteres dankend verzichten kann).

Stieg Larsson hinterliess bei seinem Tod die ersten drei von zehn geplanten Büchern die in der Übersetzung allgemein als "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" bekannt sind; die sogenannte Millennium-Trilogie. Sie wurden in Schweden posthum veröffentlicht und schlugen ein wie eine Bombe. Allein in Schweden wurden bereits 3.5 Millionen Exemplare…

Klappe, die Erste!

Vieles ist möglich in der Stadtbibliothek. Man kann sich treffen, unterhalten, Medien ausleihen, Menschen treffen, Ruhe suchen, Kaffee trinken, Wahl- und Stimmzettel einwerfen und vieles mehr. Oft ist die Bibliothek auch einfach eine Auskunftsstelle. Wir erhalten gelegentlich Besuch von Leuten, die einfach wissen möchten, wo sie ein bestimmtes Geschäft oder eine Amtsstelle finden.
Manchmal dient die Stadtbibliothek sogar als Kulisse für Film-Aufnahmen. So wurde 2004 eine Szene des Spielfilms "Schönes Wochenende", einer Koproduktion des Schweizer Fernsehens mit SWR in der Stadtbibliothek Thun aufgenommen.
Am 18. September 2017 hat ein dreiköpfiges Team der Produktionsfirma Mediafisch die Stadtbibliothek gar zum Aufnahmeort für ein Interview gewählt. Die Fernsehleute schätzten die Ruhe und die Atmosphäre der Bibliothek als geeignet ein, um einen Experten zur Vorbereitung auf die Pensionierung zu befragen.  Albert Baumgartner, Sozialarbeiter Pro Senectute St. Gallen, durfte …

Romeo und Julia : Das Musical

"Wenn ihr bereits alles kennt, jedes Wissen euer Eigen nennt, seid ihr von langen Reisen matt? Willkommen in der Stadt!"
Willkommen in der Stadt Verona! Hier geht es drunter und drüber. Seit dem Streit der zwei Familien Montague und Capulet ist die Stadt nicht das, was sie mal war.
Als sich Romeo, der junge Montague, und Julia, die Tochter der Capulets, sich das erste Mal auf einem Maskenball sehen, verlieben sie sich ineinander.
Doch schnell wird ihnen klar, dass der Streit ihrer Familien ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt. Die Beziehung von Romeo und Julia spricht sich schnell in Verona herum.

"Habt ihr schon gehört? Es ist wirklich unerhört, dass Romeo, unbeschwert, eine Capulet begehrt. "Habt ihr schon gehört? Alle Welt ist ganz empört, was Romeo nun zerstört und die Familie entehrt."
Nicht nur das, Julias Vater hat für sie schon den perfekten Ehemann ausgesucht. Er möchte, dass sie Paris heiratet.
Doch Julia stellt sich gegen die Hochzeit.
Zeitgleic…