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Paul Wittwer : Giftnapf

Paul Wittwer ist im Emmental geboren und aufgewachsen. Nach seinem Medizinstudium und seiner Ausbildung zum Allgemeinmediziner hat er sich mit seiner Familie in Oberburg bei Burgdorf niedergelassen. „Giftnapf“ ist sein zweiter Krimi nach „Eiger, Mord und Jungfrau“.
„Giftnapf“ spielt im Emmental, genauer in Trueb.
Durch seine Ortskenntnisse beschreibt Paul Wittwer die Örtlichkeiten sowie auch die Bewohner der Gegend und ihre Eigenheiten und Bräuche sehr lebhaft und bildhaft.

Nach dem Todesfall des Dorfarztes übernimmt Ben Sutter die Landpraxis in Trueb. An seinem ersten Abend in Trueb lernt er den pensionierten Arzt Eggimann, genannt „Eggi“, kennen, welcher ihm im Verlauf immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Schon bald wird Ben Sutter zu einem Todesfall geholt, welcher sich sehr rätselhaft präsentiert. Die Geschehnisse überstürzen sich, und Ben verliert immmer mehr den Überblick.
Auch der Napf präsentiert sich Ben immer
wieder von einer neuen Seite, doch genau so wie er beim Bezwingen des Napfs scheitert, gelingt es ihm auch nicht, die Zusammenhänge der Todesfälle zu erfassen. Und welche Rolle spielt der „Goldtöni“ sowie die pharmazeutische Firma „Comfopharm“?

Der Krimi bleibt bis zum Schluss spannend und nimmt einige unerwartete Wendungen. Zudem sind die Beschreibungen der Charakteren sehr detailliert. Deshalb finde ich das Buch für Liebhaber von Schweizerkrimis sehr empfehlenswert.

Tipp von Alexandra Baumann 

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